Jupiter : Im Juli traten die Märkte in eine neue Phase ein: Nach der Volatilität im ersten Quartal, die durch die hawkische Politik der Fed und den Krieg ausgelöst wurde …
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Von Ariel Bezalel (Photo), Head of Strategy Fixed Income, und Harry Richards, Fondsmanager Fixed Income bei Jupiter Asset Management
und die sich im zweiten Quartal aufgrund zunehmender Rezessionsängste, insbesondere im Juni, weiter verschlechterte, erlebten wir in diesem Sommer eine Erholung der Aktien- und Unternehmensanleihemärkte.
Warum? Der Optimismus, dass die sich verschlechternden Wirtschaftsdaten die Zentralbanken dazu veranlassen würden, von ihren Plänen einer strafferen Geldpolitik abzulassen, wurde durch eine sehr pessimistische Positionierung der Anleger noch verstärkt – ein klassischer „Short Squeeze“ in einem Bärenmarkt.
Wir meinen, dass die Aktienbewegungen nicht die Realität widerspiegeln. Erstens glauben wir nicht, dass die Fed eine Pause einlegen wird. Jerome Powell nutzt wahrscheinlich nicht nur die Konferenz in Jackson Hole sondern auch die Fed-Sitzung im September, um die Pläne für eine weitere Zinserhöhung und das Tapering zu bekräftigen. Die vorwärts gerichteten Indikatoren deuten zwar auf ein langsameres Wachstum hin, aber die Politik der Fed wird im Wesentlichen durch rückwärtsgerichtete Indikatoren für Inflation und Beschäftigung bestimmt. Die Inflation mag ihren Höhepunkt erreicht haben, ist aber immer noch viel zu hoch, als dass sich die Fed sicher sein könnte, dass sie zu ihrem Ziel zurückkehren wird. Die Zahl der neuen US-Jobs im Juli lag mit 525.000 weit über den Erwartungen. Darüber hinaus ist der politische Druck auf die Fed, die Inflation vor den Zwischenwahlen zu drosseln, enorm.
Quelle: BondWorld
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