LGT Navigator : Die Schweizer Regierung hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 leicht angehoben, blieb aber auf einem unterdurchschnittlichen Niveau, wie aus den am Montag veröffentlichten Daten hervorgeht.
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Die Einzelhandelsumsätze in den USA stiegen im vergangenen Monat langsamer als erwartet. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Inflation und die hohen Zinsen die Verbraucherinnen und Verbraucher in der grössten Volkswirtschaft der Welt unter Druck setzen. Nach der Veröffentlichung der Einzelhandelsumsätze zogen die Staatsanleihen an. Später am Dienstag stiegen die Aktienmärkte, nachdem die Daten zur US-Industrieproduktion im Mai eine Belebung der Fabrikaktivitäten zeigten.
In Tokio legte der Nikkei 225 um 0.2 % zu, nachdem die Handelsdaten für Mai veröffentlicht wurden, die zeigten, dass die Exporte im Jahresvergleich um 13.5% gestiegen waren und damit die Erwartungen übertroffen hatten. Die Einfuhren stiegen im gleichen Zeitraum um 9.5%. Das Geschäftsvertrauen der grössten japanischen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes sank von +9 im Mai auf +6, während es bei den Unternehmen des nicht-verarbeitenden Gewerbes laut Tankan-Index von +26 auf +31 anstieg. In Südkorea schoss der Kospi um 1% nach oben, angetrieben von Samsung-Aktien, die um 1.8% höher gehandelt wurden. In Australien notierte der S&P/ASX 200 um 0.2% niedriger. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 2.3%, nachdem die chinesische Wertpapieraufsichtsbehörde erklärt hatte, sie wolle die Vorschriften zur Verhinderung illegaler Kapitalmarktaktivitäten verschärfen. Die Aktien auf dem chinesischen Festland wurden leicht schwächer gehandelt. Der CSI 300 verlor 0.3%.
Deutsche Konjunkturerwartungen stagnieren
Die Erwartungskomponente des deutschen ZEW-Indikators hat sich im Juni verlangsamt, was die Stärke der wirtschaftlichen Erholung in Deutschland in Frage stellt. Der Erwartungsindex stieg auf 47.5 Punkte von 47.1 im Mai. Die Komponente der aktuellen Lage sank im Juni um 1.5 Punkte auf -73.8 Punkte. Die Ergebnisse der ZEW-Umfrage kommen, nachdem die Umfrage des Ifo-Instituts im letzten Monat den vierten Monat in Folge steigende Erwartungen der deutschen Wirtschaft gezeigt hat und bestätigt wurde, dass die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal um 0.2% gewachsen ist, nachdem sie im vorangegangenen Quartal geschrumpft war. Der deutsche DAX legte am Dienstag um 0.3% zu.
Ebenfalls in Europa lag die jährliche Inflationsrate in der Eurozone im Mai bei 2.6% und damit höher als im April (2.4%). Die Inflation im Dienstleistungssektor sowie bei Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak trug am meisten zu den höheren Preisen bei. Der Euro Stoxx 50 legte um 0.7% zu.
Unternehmens- und Wirtschaftskalender
Unternehmensnachrichten im Fokus: Es stehen heute keine wichtigen Unternehmensnachrichten an.
Konjunkturdaten im Fokus: Verbraucherpreisindex Grossbritannien, Erzeugerpreisindex Grossbritannien.
Quelle: InvestmentWorld.ch
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