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PIMCO : Geringere US-Kerninflation stützt Aussicht auf weitere Zinssenkungen der Fed

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PIMCO : Was ist passiert?

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von Tiffany Wilding, Ökonomin bei PIMCO.


Die USA meldeten am Freitag einen Anstieg der Kerninflation (Core-CPI) um 0,2 % gegenüber dem Vormonat und damit etwas weniger als die erwarteten 0,3 %. Die Daten fielen insgesamt gemischt aus, deuteten jedoch weiterhin auf eine anhaltende Weitergabe der Zölle an die Verbraucher hin. Vor allem sinkende Preise für Gebrauchtwagen und Wohnkosten trugen dazu bei, dass die Inflation unter den Prognosen blieb. Zuvor war die Teuerung im August stärker ausgefallen als erwartet. Abseits der Wohnkosten blieb die Dienstleistungsinflation weitgehend stabil, während sich die Teuerung bei Einzelhandelsgütern im Vergleich zu August verdoppelte.

Was bedeutet das?

Der schwächer als erwartete Verbraucherpreisindex ist ein weiterer Beleg dafür, dass sich die Inflation in den USA – abgesehen von einer ungleichmäßigen Weitergabe der Zollkosten in verschiedenen Konsumgüterbranchen – in Richtung des Mandats der Fed bewegt. Insgesamt deckt sich dieser Bericht mit unserer Einschätzung, dass die zollbedingten Preisanpassungen eher moderat ausfallen, da der Wettbewerbsdruck im Einzelhandel die Unternehmen dazu zwingt, andere Wege zu finden, um die zusätzlichen Kosten auszugleichen. So überraschte es uns beispielsweise nicht, dass Target einen Abbau von 8 % der Stellen in Zentralfunktionen ankündigte.

Was lässt sich daraus schließen?

Insgesamt haben die Daten vom Freitag unsere Prognose für den Leitzins der Fed nicht verändert – wir rechnen weiterhin mit zwei weiteren Senkungen in diesem Jahr. Außerdem ist zu beachten, dass es aufgrund des Stillstands der Bundesregierung für Oktober keinen CPI-Bericht geben wird. Sollte die Regierung bis Anfang November ihre Arbeit wieder aufnehmen, wird die Behörde die Erhebung für November fortsetzen. Dies wird sich auch auf die Daten zu den Kernpreisen der persönlichen Konsumausgaben auswirken, die in hohem Maße vom CPI als Datenquelle abhängen.

Quelle: InvestmentWorld.ch


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