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BlackRock : «Back to a volatile future»

Mit «Back to a volatile future» veröffentlicht das BlackRock Investment Institute (BII) heute den Ausblick zur Jahresmitte 2022.

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Philipp Hildebrand Vice Chairman BlackRock


Wo wir heute stehen

Die «Great Moderation», eine Periode stetigen Wachstums und stetiger Inflation von Mitte der 1980er Jahre bis 2019 vor Covid, ist unseres Erachtens vorbei. Damit unterscheidet sich die heutige Wirtschaft stark von der nachfragegetriebenen Wirtschaft mit stetig wachsendem Angebot, die wir in den letzten vier Jahrzehnten erlebt haben und die die Zentralbanken durch Zinserhöhungen oder -senkungen stabilisieren konnten. Wir sind mit einem neuen Regime konfrontiert – einer neuen Welt mit erhöhter makroökonomischer Volatilität, die an die frühen 1980er Jahre erinnert.

Folgende drei zentrale Themen flankieren das neue Regime:

Volatilität:
Zentralbanken bemühen sich, die Zinssätze zu erhöhen, verkennen dabei aber den gravierenden Trade-off: entweder das Wirtschaftswachstum zu bremsen oder mit der Inflation zu leben. Das bedeutet, dass dadurch eine hohe Makro- und Marktvolatilität mit kurzen Konjunkturzyklen entstehen könnte.
Folgen: Höhere Risikoprämien sowohl für Aktien als auch für Anleihen werden erwartet und Portfolioallokationen müssen entsprechend genauer und flexibler werden.

Inflation:
Obwohl politische Entscheidungsträger versuchen, sich nicht zu leicht geschlagen zu geben, werden sie sich letztendlich dafür entscheiden, mit einer gewissen Inflation zu leben.
Folgen: BII Marktstrategen bleiben langfristig übergewichtet bei Aktien und untergewichtet bei Staatsanleihen. Es wird erwartet, dass die Anleger eine höhere Entschädigung für das Halten langfristiger Anleihen in diesem neuen System erhalten. Kurzfristig resultiert das Risiko einer Wachstumsstillstand in einer taktischen Untergewichtung bei Aktien.

Netto-Null:
Wir sehen, dass der holprige Übergang zu Netto-Null-Emissionen ebenfalls das neue System prägt. Anleger können sich an diesem Übergang beteiligen, durch Investitionen in kohlenstoffintensive Unternehmen mit glaubwürdigen Plänen für den Übergang oder die dazu beitragen können und damit die Risiken des Übergangs im Portfolio minimieren.

Folgen: Sowohl fossile Brennstoffe als auch nachhaltige Anlagen sind attraktiv und Rohstoffen wird eine Schüsselrolle in der Energiewende zugesprochen.

Quelle: AdvisorWorld.ch


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