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BNY Mellon IM : Höchste Zeit für mehr Inklusion am Finanzmarkt

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BNY Mellon IM : Frauen könnten mehr als drei Billionen US-Dollar zusätzlich in den Finanzmarkt investieren. Und sie würden Produkte kaufen, die Positives bewirken.

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Hanneke Smits, Chief Executive Officer von BNY Mellon Investment Management


Das sind Erkenntnisse der weltweit durchgeführten Studie «Pathway to Inclusive Investment» von BNY Mellon Investment Management.

Frauen würden mehr investieren, wenn die Anlagen, die sie kaufen, einen bestimmten Zweck und positive Auswirkungen hätten.

Wenn Frauen im gleichen Masse wie Männer investieren würden (also sowohl dazu bereit als auch dazu in der Lage wären), würden weltweit zusätzlich 3,22 Billionen US-Dollar in den Finanzmarkt fliessen. Ein Grossteil dieser Summe würde in Anlagen mit positiven Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt investiert werden.

Der unabhängigen Studie zufolge gibt es drei Hauptgründe, warum Frauen weniger investieren als Männer. Zudem zeigt der Bericht, dass die Vermögensverwaltungsbranche hauptsächlich Männer als Zielgruppe anspricht.

BNY Mellon Investment Management hat eine der grössten weltweiten unabhängigen Studien(1) zur Untersuchung der Verhaltensweisen und Einstellungen in Bezug auf Kapitalanlagen in Auftrag gegeben. Heute gibt das Unternehmen die Ergebnisse der Befragung bekannt.

Als erste Studie einer neuen Reihe hat «Pathway to Inclusive Investment» die Hürden untersucht, die Frauen von einer stärkeren Beteiligung am Investmentgeschehen hindern und welche Auswirkungen es hätte, wenn diese Barrieren überwunden werden könnten. Die Studie hat die Antworten von 8‘000 Teilnehmenden aus 16 Märkten ausgewertet und 100 Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt fast 60 Billionen US-Dollar befragt.(2)

Die Wahrscheinlichkeit einer Investitionsbeteiligung von Frauen ist gemäss der Studie deutlich niedriger als die von Männern. Das verstärkt die bereits bestehenden finanziellen Nachteile und schränkt den kollektiven Einfluss von Frauen als Anlegerinnen weiter ein. Die Studie zeigt zudem, dass Frauen Investitionen bevorzugen, die eine positive Auswirkung auf die Gesellschaft und die Umwelt haben. Wenn Frauen im gleichen Umfang wie Männer investieren würden(3), stünde weltweit zusätzliches Investitionskapital in Höhe von mehr als 3,22 Billionen US-Dollar(i) zur Verfügung. Davon würden wiederum mehr als 1,8 Billionen US-Dollar(ii) in verantwortungsvollere Investitionen fliessen.

Diese Hürden halten Frauen vom Anlegen ab

Die Studie hat drei Hauptgründe identifiziert, die Frauen davon abhalten zu investieren:

Die Einkommensschwelle: Im Durchschnitt meinen Frauen weltweit, dass sie etwa 4‘092 USD pro Monat bzw. 50‘000 USD pro Jahr an Einkommen bräuchten, bevor sie einen Teil davon anlegen können.

Die Wahrnehmung, dass Investitionen von Natur aus risikoreich sind: Nur 9% der Frauen geben an, dass sie bei Anlagen in «hohem» oder «sehr hohem» Masse risikobereit seien, 49% hingegen beschreiben ihre Risikotoleranz als «moderat» und 42% haben eine «niedrige» Risikobereitschaft.

Die Engagement-Krise: Weltweit haben nur 28% der Frauen ein gutes Gefühl dabei, einen Teil ihres Geldes am Finanzmarkt zu investieren. Die Branche muss Wege finden, wie man Frauen besser ansprechen und zu Engagements am Finanzmarkt überzeugen kann. Das würde wiederum zu einer verstärkten Investitionsbereitschaft und -beteiligung führen.

Hanneke Smits, Chief Executive Officer von BNY Mellon Investment Management, sagt: «Die Studie zeigt, dass eine erhöhte Beteiligung von Frauen am Investitionsgeschehen von entscheidender Bedeutung ist. Das nicht nur für ihren persönlichen Wohlstand und eine gerechtere Zukunft, sondern auch, um die Kapitalallokation zugunsten der Gesellschaft und der Umwelt zu erhöhen.

Inklusives Investieren bedeutet, dass die Finanzmärkte allen Menschen zugänglich sind. BNY Mellon Investment Management ist fest entschlossen, zu einer besseren Einbindung von Frauen in die Anlagetätigkeit beizutragen. Wir werden die aus dieser Studie gewonnen Erkenntnisse nutzen, um einen sinnvollen Wandel herbeizuführen. Dadurch hoffen wir auch, dass die Vermögensverwaltungsbranche eine attraktive Karriereoption für Frauen wird.»

Frauen wollen in Unternehmen investieren, die eine positive Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt haben

Die Studie zeigt, dass Frauen mit ihren Investitionen mehr als nur finanzielle Rendite erzielen wollen – sie möchten auch eine positive Wirkung für Gesellschaft und Umwelt erzielen.

Wenn es gelingt, mehr Frauen zum Anlegen zu bewegen, könnte dies zu vermehrten Kapitalströmen in Fonds mit sozialen oder ökologischen Zielen führen. Mehr als die Hälfte der Frauen (55%) würden investieren – oder mehr investieren –, wenn die Auswirkungen ihrer Anlagen mit ihren persönlichen Werten in Einklang stünden. 53% würden investieren – oder mehr investieren –, wenn der Fonds, in den sie anlegen, eindeutig einen guten Zweck verfolgen würde.

Diese Einstellung ist bei jungen Frauen noch ausgeprägter. Der Studie zufolge bevorzugen sieben von zehn Frauen unter 30 (71%), die bereits investieren, Anlagen in Unternehmen, die ihre persönlichen Werte unterstützen; bei den über 50-jährigen Frauen, die investieren, liegt dieser Anteil bei 53%.

Mehr Inklusion in der Investmentbranche

Bei der Befragung der Vermögensverwalter wurde deutlich, in welchem Umfang die Anlagebranche auf Männer ausgerichtet ist. Beinahe neun von zehn Vermögensverwaltern (86%) gaben zu, dass ihr Standardkunde ein Mann ist.

Fast drei Viertel der Vermögensverwalter (73%) sind der Meinung, dass es der Finanzbranche gelingen könnte, mehr Frauen zum Anlegen zu bewegen, wenn es mehr weibliche Fondsmanager gäbe. Diese würden eine wichtige Vorbildfunktion einnehmen. Allerdings gab die Hälfte der beteiligten Vermögensverwalter an, dass nur 10% oder weniger ihrer Fondsmanager und Investmentanalysten Frauen sind.

Anne-Marie McConnon, Global Chief Client Experience Officer bei BNY Mellon Investment Management, sagt: «Als Frauen haben wir alle unterschiedliche Hürden zu überwinden, um unsere individuellen finanziellen Ziele zu erreichen. Manche sind durch die demografische Entwicklung oder die persönlichen Umstände bedingt. Andere jedoch sind auf den traditionellen Umgang der Investmentbranche mit Frauen zurückzuführen.

Wir sind davon überzeugt, dass es in unser aller Interesse ist, mehr Frauen zum Anlegen zu bewegen. Das ist nicht nur gut für die Zukunft, sondern auch für die ganze Gesellschaft. ‚Pathway to Inclusive Investment‘ zeigt auf, dass der traditionelle Stereotyp des Anlegers überholt ist. Junge Frauen sind durchaus am Anlegen interessiert, aber sie müssen dazu auch angeregt werden.»

Als ein Unternehmen, das alle Anlageklassen abdeckt, ist BNY Mellon Investment Management unserer Meinung nach hervorragend positioniert, um etwas zu bewirken. Durch unsere Partnerschaft mit der internationalen Wohltätigkeitsorganisation Inspiring Girls wollen wir junge Frauen schon frühzeitig an das Thema Geld heranführen. Wir werden nach Möglichkeiten suchen, wie wir die rund 20‘000 Frauen in unserer eigenen Organisation dazu inspirieren können, sich zu beteiligen und vermehrt zu investieren. Wir werden unseren Ansatz überprüfen und überlegen, wie wir Frauen besser ansprechen können, um einen Wandel zu erreichen.

1. Studie durchgeführt von Coleman Parkes Research.
2. Stand: 2. Quartal 2021.
3. Anlagen in Aktien, Anleihen und andere Finanzprodukte (andere als Sparkonten).

Quelle: AdvisorWorld.ch


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