Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute etwas fester in den Handel starten. Mit einer leichten Erholung an Europas Aktienmärkten rechnen Händler am Dienstag nach dem Corona-Schock zu Wochenbeginn an den internationalen Börsen…
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Von Raiffeisen
DER TAG | Leichte Erholung nach Corona-Schock
Das Thema Coronavirus sei noch lange nicht ausgestanden, so ein Marktteilnehmer. Bestenfalls sei mit einer hochprozentigen Kursvolatilität zu rechnen, die die jeweilige Nachrichtenlage reflektierten. Die bisherigen Aussagen der Weltgesundheitsorganisation WHO machen noch keinen Mut. Es sei unklar, ob die globale Virusausbreitung gestoppt werden kann, liess sie wissen. Sprecher der US-Notenbank sagten, es sei zu früh, um über Effekte für die US-Wirtschaft zu urteilen.
SCHWEIZ | Grösster Tagesverlust seit 2015
Der Schweizer Aktienmarkt stand am Montag deutlich unter Druck. Die Sorgen um eine weitere Ausweitung des Coronavirus schickten die Kurse auf breiter Front auf Talfahrt und der Leitindex SMI verzeichnete das grösste prozentuale Tages-Minus seit August 2015. Riskante oder konjunktursensitive Anlagen wie Aktien und Öl gerieten unter die Räder, während sichere Häfen wie Gold, US-Dollar oder der Schweizer Franken verstärkt gesucht wurden. Ganz oben auf den Verkaufszetteln standen Chipwerte und Technologietitel mit hohem Asienbezug sowie Zykliker. Auch Luxusgüterhersteller und Titel mit Tourismusbezug kamen stärker unter die Räder. Grösste Verlierer unter den Blue Chips waren AMS (-7.1%). Erst vergangene Woche hatte AMS-Kunde Apple seine Umsatzprognose wegen des Virus kassiert.
GLOBAL | Kurseinbruch auch an der Wall Street
Für Abgabedruck sorgten die neuen Fallzahlen zur Coronavirus-Epidemie auch an der Wall Street. Zudem hatte der IWF vor einem negativen Einfluss der Epidemie auf die Weltwirtschaft gewarnt. Marktbeobachter zeigten sich auch in den USA beunruhigt von der Virus-Ausbreitung. Aktien des Chipsektors gehörten zu den „Hauptleidtragenden“. Die Technologiebranche gilt als besonders anfällig für die Folgen des Coronavirus, denn viele Hersteller betreiben Fertigungsstätten in China.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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