Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Gewinnen eröffnen. Börsianer rechnen mit einer Stabilisierung nach dem Kursrutsch vom Vortag.
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Von Raiffeisen – Börse täglich
DER TAG | Stabilisierung an der Börse erwartet
Die gesunkenen Einstandspreise dürften zunächst Schnäppchenjäger auf den Plan rufen. Die hoffnungsvolle Nachricht sei, dass eine Bereinigung wie am Vortag auch fällig gewesen sei. Viele Fonds seien „ohne conviction“ und nur aufgrund des Benchmarking noch im Markt geblieben und hätten ihre Positionen mit engen Stopps versehen.
SCHWEIZ | SMI auf breiter Front schwach
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag deutlich nachgegeben. Die rasante Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus schüre zunehmend Konjunktursorgen und verunsichere die Anleger, hiess es am Markt. Dies zeigte auch das Angstbarometer der Börse, der SMI-Volatilitätsindex, das um rund ein Drittel nach oben schoss. Stark unter Druck standen die Aktien der Versicherer: Swiss Re büssten 4.3% ein und Zurich um 2.6%. Auch die am breiten Markt gehandelten Baloise (-2.5%) und Helvetia (-4.2%) gaben deutlich nach. Geschuldet war dies vor allem den jüngsten Unwetterkatastrophen in Teilen Europas und der Schweiz. Die Bank Berenberg schätzt, dass die Hochwasser die Rückversicherer zwischen zwei und drei Milliarden Euro kosten dürften. Besonders betroffen seien die Allianz und unter den hiesigen Erstversicherern Baloise, Helvetia und Zurich, so die Analy[1]sten. Die Bankaktien CS (-2.3%), UBS (-2.9%) und Julius Bär (-3.0%) sackten ab.
GLOBAL | Pandemie-Sorgen eskalieren
Nachdem sich bereits zum Ende der Vorwoche die Stimmung an den US-Börsen eintrübte, haben die Sorgen wegen der wirtschaftlichen Folgen der sich wieder ausbreitenden Corona-Pandemie am Montag vollends die Oberhand gewonnen. Die Anleger suchten ihr Heil in sicheren Häfen, so dass die zuletzt schon festen Anleihen nochmals einen kräftigen Satz nach oben machten. Aktien wurden dagegen auf breiter Front verkauft. Die US-Zehnjahresrendite fiel auf 1.19% und nähert sich damit allmählich sogar dem Jahrestief von Ende Januar mit rund 1.01%.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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