Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute laut den vorbörslichen Indikationen gut behauptet eröffnen.
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Von Raiffeisen – Börse täglich
DER TAG | Nach Rücksetzer im Plus erwartet
Nach dem Rücksetzer am Vortag werden auch die anderen europäischen Börsen am Donnerstag wieder im Plus erwartet. Etwas Unterstützung kommt vom Euro, der etwas schwächer zum Dollar handelt. Ansonsten liefern die Notenbanken wie die Konjunkturdaten weiter die Impulse, an denen sich die Investoren zu orientieren versuchen. So steht am Mittag die Bank of England mit ihrer Zinsentscheidung im Fokus, die nach allgemeiner Erwartung ihre Geldpolitik bestätigen dürfte.
SCHWEIZ | SMI mit deutlichen Verlusten
Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Mittwoch mit ziemlich deutlichen Verlusten abgeschlossen. In dem an Impulsen äusserst armen Handel war allgemein von einer Konsolidierung auf hohem Niveau die Rede. Nicht nur die Pharmawerte, sondern auch andere Titel zollten der starken Entwicklung der vergangenen Wochen Tribut. Der SMI schloss das Geschäft zur Wochenmitte mit einem Abschlag von 0.70% auf 11‘898.62 Punkten ab. Auf den SMI drückten vor allem die Abgaben der Index-Schwergewichte: Die Roche-Genussscheine büssten 1.4% auf 340.50 Franken ein, Novartis verloren 1.0%. Das dritte Schwergewicht Nestlé (-0.5%) und die ebenfalls als defensiv geltenden Swisscom-Aktien (-1.3%) schlossen ebenfalls im Minus.
GLOBAL | Fokus weiterhin auf Geldpolitik
An der Wall Street haben die Kurse am Mittwoch mehr oder weniger auf dem erhöhten Vortagesniveau verharrt. Die Nasdaq erreichte mit einem mageren Plus sogar ein neues Rekordhoch. Der Markt blieb fixiert auf die Geldpolitik und da lieferte der Präsident der US-Notenbankfiliale von Atlanta, Raphael Bostic, ein überraschend falkenhaftes Signal. Denn er rechnet bereits kommendes Jahr mit einer Zinserhöhung. Er erwarte auch zwei weitere Erhöhungen des Leitzinses im Jahr 2023. Am Vorabend hatte Jerome Powell mit Aussagen noch für Erleichterung gesorgt, weil er die Fed weiter nicht unmittelbar vor geldpolitischen Straffungen sah.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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