Mit ihrem heute veröffentlichten Geschäftsbericht legt die DWS Group die endgültigen und testierten Zahlen sowie nichtfinanzielle Informationen für das Geschäftsjahr 2022 vor.
Stefan Hoops, Vorsitzender der Geschäftsführung
„Vor dem Hintergrund der branchenweiten und DWS-spezifischen Herausforderungen hat unser Unternehmen das Jahr mit einem soliden Ergebnis abgeschlossen: Die bereinigten Erträge beliefen sich auf EUR 2.683 Millionen und lagen damit auf dem Niveau des überaus erfolgreichen Vorjahres. Die bereinigten Kosten stiegen trotz Inflationsdruck und Investitionen in Wachstumsinitiativen dank eines weiterhin strikten Kostenmanagements nur leicht an. Die bereinigte Aufwand-Ertrag-Relation lag bei 60,6 Prozent und damit im Einklang mit unserer Prognose. Aufgrund verschiedener Sonderfaktoren blieben sowohl der bereinigte Vorsteuergewinn als auch das Ergebnis nach Steuern zum Teil deutlich unter den Vorjahreswerten. Auf Basis dieses Ergebnisses freuen wir uns, der Hauptversammlung eine erneut gestiegene Dividende von EUR 2,05 pro Aktie vorschlagen zu können“, erklärt Stefan Hoops, Vorsitzender der Geschäftsführung.
Hoops weiter: „Mit unserer weiterentwickelten Strategie haben wir uns als Ziel gesetzt, 2025 einen Gewinn pro Aktie von EUR 4,50 zu erreichen. Die bereinigte Aufwand-Ertrag-Relation soll dann unter 59 Prozent liegen. Die verwalteten Vermögen in Passive inklusive Xtrackers wollen wir in den kommenden drei Jahren um durchschnittlich mehr als 12 Prozent pro Jahr und in Alternatives um durchschnittlich mehr als 10 Prozent pro Jahr steigern. Die Ausschüttungsquote soll ab 2025 bei 65 Prozent liegen. Zudem gehen wir davon aus, dass wir, vorbehaltlich der Kapitalbindung für organische und anorganische Wachstumsinitiativen, im Jahr 2024 eine außerordentliche Dividende von bis zu EUR 1 Milliarde vorschlagen werden.“
Ausblick
Trotz des vorsichtigen makroökonomischen Ausblicks geht die DWS davon aus, dass das verwaltete Vermögen Ende 2023 höher sein wird, da die DWS Nettomittelzuflüsse in Wachstumsbereiche wie Passive inklusive Xtrackers und Alternatives erwartet. Dies sollte durch strategische Partnerschaften und Produktinnovationen, einschließlich weiterer ESG-Produktangebote, unterstützt werden.
Das niedrige Marktniveau Ende 2022 wird noch Einfluss auf das Jahr 2023 zeigen und zusammen mit dem anhaltenden Margendruck voraussichtlich dazu führen, dass im Jahr 2023 die Managementgebühren gegenüber 2022 leicht sinken werden. Die DWS erwartet dennoch, dass die bereinigten Erträge im Vergleich zu 2022 im Wesentlichen unverändert bleiben werden.
2023 wird für das Unternehmen ein Übergangsjahr sein, da die Ausgaben für das Transformationsprogramm in diesem Jahr ihren Höhepunkt erreichen werden und die DWS auf einer dualen Plattform operieren wird, während sie ihre eigene Infrastruktur weiter aufbaut. Infolgedessen geht die DWS davon aus, dass die bereinigten Kosten im Jahr 2023 höher sein werden als im Vorjahr und das bereinigte Ergebnis vor Steuern im Jahr 2023 daher voraussichtlich niedriger ausfallen wird. Die bereinigte Aufwand-Ertrag-Relation wird dementsprechend leicht ansteigen, die DWS erwartet jedoch, dass sie unter 65 Prozent bleiben wird.
Quelle: AdvisorWorld.ch
Newsletter




