Federated Hermes: Marktupdate: Im bisherigen Jahresverlauf zeigten die Märkte die stärkste Wende zu Value während der vergangenen 20 Jahre.
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Louise Dudley, Global Equities Portfolio Manager bei Federated Hermes:
Und während Deutschland im Hinblick auf steigende Inflationszahlen weiter zur Vorsicht mahnt, signalisieren die USA schärfere Reaktionen, um die Inflation in den Griff zu bekommen.
„Trotz des inflationsdrucks ist der Appetit auf bullische Aussichten und Gewinne groß. Dies verdeutlicht eine leichte positive Trendwende an den globalen Märkten nach einer Reihe von Abverkäufen. Value-Trades sind nach wie vor die favorisierte Marktrichtung. Denn wachstumsstarke Unternehmen mit hohen Multiplikatoren sind anfälliger für Enttäuschungen bezüglich der Gewinnaussichten. Außerdem werden die Bewertungsmultiplikatoren im Jahr 2022 voraussichtlich abnehmen, da die Unternehmen weniger aufwärtsgerichtete Signale versprechen.
In der Tat haben wir im bisherigen Jahresverlauf die stärkste Wende zu Value während der vergangenen 20 Jahren erlebt. Bis zu einem gewissen Grad handelt es sich um eine Normalisierung nach der überschwänglichen Markterholung infolge der übermäßigen Geldschwemme. Auf regionaler Ebene zeichnen sich Unterschiede bei den Zinserhöhungen ab: Während Deutschland zur Vorsicht mahnt, signalisieren das Vereinigte Königreich und die USA schnellere und schärfere Reaktionen, um die weiter steigenden Inflationszahlen in den Griff zu bekommen.
Risikoanlagen sind trotz der aktuellen Omikron-Welle im Vorteil. Insbesondere Energietitel profitieren von den hohen Preisen, da das Angebot begrenzt und die Nachfrage stabil ist. Es ist damit zu rechnen, dass der Aufschwung anhält, da die Konjunkturdaten auf hohe Preise bis 2022 hindeuten. Die Bankerträge standen im Fokus – wobei es im historischen Vergleich zu einigen großen Kursbewegungen kam, die jedoch im Vergleich zu einigen technologischen Kursbewegungen im Zuge der für 2022 erwarteten Zinsschritte der Fed gering ausfielen.“
Quelle : AdvisorWorld
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