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LGT Navigator : Märkte vorsichtig vor Fed-Entscheidung

LGT Navigator : Die Aktienmärkte in Asien handelten am Dienstag überwiegend niedriger, da die Anlegerinnen und Anleger auf die Zinsentscheidung der Federal Reserve am Mittwoch warteten und die laufenden Handelsgespräche zwischen den USA und China beobachteten.

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Europäische und US-Aktienmärkte zeigten gemischte Reaktionen auf das neue Handelsabkommen zwischen den USA und der EU, wobei europäische Aktien aufgrund von Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen zurückgingen.

Die Märkte im asiatisch-pazifischen Raum fielen am Dienstag, da die Anlegerinnen und Anleger sowohl das Ergebnis der Handelsgespräche zwischen den USA und China als auch die für Mittwoch erwartete Zinsentscheidung der Federal Reserve abwarteten. Der Nikkei 225 sank um 1%, während der Hang Seng Index um 0.9% zurückging. Der koreanische Kospi widersetzte sich dem Trend und stieg um 0.5%, während der australische S&P/ASX 200 kaum verändert war und um 0.03% zulegte. Der CSI 300 auf dem chinesischen Festland handelte unverändert. Aktien chinesischer Hersteller von Babyprodukten stiegen, nachdem Peking neue Subventionen für Kinderbetreuung angekündigt hatte, um die niedrigen Geburtenraten zu bekämpfen.

Indien überholt China bei Smartphone-Exporten

Indien wurde im zweiten Quartal zum führenden Exporteur von Smartphones in die USA, wobei sein Anteil laut am Montag veröffentlichten Daten von Canalys auf 44% stieg, verglichen mit 13% im Vorjahr. Im Gegensatz dazu sank Chinas Anteil im gleichen Zeitraum deutlich von 61% auf 25%. Der Anstieg der indischen Exporte, der durch eine 240%ige Steigerung der Produktion angetrieben wurde, spiegelt Apples beschleunigte Verlagerung nach Indien vor dem Hintergrund der Handelskonflikte zwischen den USA und China wider. Dennoch ist Indien weiterhin auf Chinas fortschrittliche Infrastruktur für Premium-iPhone-Modelle angewiesen, trotz Bemühungen, die lokale Produktion auszubauen.

US-Märkte reagieren verhalten auf Handelsabkommen

Die US-Aktienmärkte zeigten am Montag nach der Ankündigung eines Handelsabkommens zwischen den USA und der Europäischen Union nur begrenzte Bewegungen. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 0.1% auf 44’837.56 Punkte, während der S&P 500 und der Nasdaq 100 um 0.02% bzw. 0.4% stiegen, wobei Halbleiteraktien den Nasdaq 100 unterstützten. Das Abkommen führt einen 15%-Zoll auf die meisten EU-Importe ein, mit Ausnahme bestimmter Güter wie Flugzeuge, Pharmazeutika und landwirtschaftliche Produkte. Dennoch gab es in einigen EU-Ländern Unzufriedenheit.

Europäische Aktien fallen nach US-EU-Zollabkommen

Die europäischen Aktienmärkte fielen am Montag trotz einer anfänglich positiven Reaktion auf ein neues Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA. Der EuroStoxx 50 schloss 0.3% niedriger bei 5337.58 Punkten, nachdem er zuvor um über 1% gestiegen war, da einige Analystinnen und Analysten auf die negativen Auswirkungen des Abkommens auf das Wachstum im Euroraum hinwiesen. Das Abkommen sieht einen 15%-Zoll auf die wichtigen EU-Autoexporte in die USA vor, während die meisten US-Waren zollfrei bleiben, was Analystinnen und Analysten als vorteilhaft für die USA beschrieben.

Auch Schweizer Aktien fielen am Montag nach einem anfänglichen Aufschwung. Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0.2% niedriger bei 11’929.79 Punkten, wobei Verluste durch Gewinnmitnahmen bei Swatch (-5.5%) und Rückgänge bei zyklischen Aktien wie SIG (-2.8%) und Sika (-1%) verursacht wurden. Gleichzeitig boten Technologiewerte wie VAT (+1.5%) sowie Pharmaunternehmen wie Roche und Novartis (beide +0.5%) aufgrund spezifischer Entwicklungen in ihren Sektoren teilweise Unterstützung.

Unternehmens- und Wirtschaftskalender

Unternehmensnachrichten im Fokus: Quartalszahlen von Air Liquide, American Tower, AstraZeneca, Boeing, Booking Holdings, Electronic Arts, Johnson Controls, Kering, Logitech, L’Oréal, Merck, PayPal, Philips, Procter & Gamble, SIG Combibloc, Stellantis, United Parcel Service, UnitedHealth und Visa.

Konjunkturdaten im Fokus: Bruttoinlandsprodukt Spanien (09:00), Immobilienpreisindex USA (15:00), JOLTS Stellenangebote USA (16:00), und Verbrauchervertrauen USA (16:00).

Quelle: InvestmentWorld.ch


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