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LGT Navigator: Ölpreis schleicht sich in den Mittelpunkt

LGT Navigator: Der Ölpreis setzte am Montag seinen Höhenflug fort und die Sorte Brent aus der Nordsee erreichte ein Dreijahreshoch.

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Während an den Aktienmärkten der Wochenstart ohne klare Tendenz verlief, legten die Renditen von US-Staatsanleihen zu. Der deutsche Aktienmarkt startete nach dem knappen Wahlsieg der SPD mit Gewinnen in die neue Börsenwoche. Bis jedoch klar ist, wer Kanzler wird und welche Koalition künftig in Berlin das Sagen hat, werden sich auch Investoren in Geduld üben müssen.

Öl steht wieder mal im Rampenlicht, nachdem die Nordseeölsorte Brent mit USD 80 je Barrel den höchsten Stand seit drei Jahren erreichte. Der Preis für das US-Rohöl WTI kletterte gleichzeitig über USD 76, ein Zweimonatshoch. Hintergrund ist einerseits ein weltweites Angebotsdefizit infolge der Wirtschaftserholung von der Coronakrise. Während der Wochenstart an den Aktienmärkten mehr oder weniger richtungslos verlief stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen an. Die Rendite des zehnjährigen Treasury kletterte auf 1.5%, das höchste Niveau seit Juni. An der New Yorker Börse schloss der Dow Jones Industrial am Montag +0.21% höher bei 34’869.37 Punkten, während der S&P 500 um -0.28% auf 4’443.11 Zähler nachgab. An der Technologiebörse Nasdaq kamen die Kurse stärker unter Druck. Der Nasdaq 100 verlor -0.81% und beendete den Tag bei 15’204.83 Punkten.

US-Industrie meldet soliden Auftragseingang

Industrieunternehmen in den USA verbuchten im August deutlich mehr Bestellungen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat nahmen die Aufträge für langlebige Güter um +1.8% zu, dreimal so viel, wie von Ökonomen prognostiziert. Damit verzeichnete diese Kategorie den vierten monatlichen Anstieg in Folge. Die Bestellungen ziviler Kapitalgüter (ohne Flugzeuge), die als Indikator für die Investitionsneigung der Unternehmen betrachtet werden, legten im Monatsvergleich um +0.5% zu.

Deutsche Wirtschaft setzt im Q3 positive Akzente

Die deutsche Wirtschaft dürfte im dritten Quartal kräftig gewachsen sein und die Erholung von der Coronakrise mit erhöhtem Tempo fortgesetzt haben. Davon geht die deutsche Notenbank in ihrem gestern veröffentlichten Monatsbericht für September aus. Nach dem -2%igen Einbruch im Corona-Lockdown im ersten Quartal legte das deutsche Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal um +1.6% zu. Im dritten Quartal dürfte sich die Dynamik der Bundesbank zufolge weiter beschleunigt haben. Insbesondere der Privatkonsum und die Dienstleistungsbranche erhielten durch die Lockerung der pandemiebedingten Einschränkungen einen starken Schub. Währenddessen machten aber der Industrie die Lieferengpässe und die Materialknappheit spürbar zu schaffen.

Deutsche Exportindustrie wieder optimistischer

Einer aktuellen Umfrage des Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo zufolge schätzen exportorientierte Unternehmen in Deutschland ihre Exportchancen wieder zuversichtlicher ein als noch im August. Das Barometer für die Exporterwartungen legte dabei im September um vier Punkte auf 21 Zähler zu. Optimistischer zeigten sich vor allem die Auto- und Elektroindustrie sowie die Chemie. Mit schwächeren Exporten rechne derzeit nur die Textilindustrie.

Wirtschaftskalender 28. September

MEZLandIndikatorLetzte Periode
08:00DEGfK-Konsumklima (Oktober)-1.2
08:45FRVerbrauchervertrauen (September)99.0
14:00EZEZB-Präsidentin Lagarde Rede
14:30USAHandelsbilanz (August)USD -86.8 Mrd.
15:00USAS&P/CaseShiller Häuserpreisindex 20 grössten Städte (Juli, M/M)+1.8%
16:00USAVerbrauchervertrauen (September)113.8
16:00USAFed-Vorsitzender Powell Rede vor US-Kongress

Unternehmenskalender 28. September

LandUnternehmenPeriode
DEHellaQ1

Quelle: BondWorld.ch


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