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LGT Navigator : Technologievolatilität belastet Aktienmärkte

LGT Navigator : Die globalen Aktienmärkte zeigten sich am Freitag zurückhaltend, da eine erneute Schwäche im US-Technologiesektor – angeführt von einem starken Rückgang bei Nvidia trotz solider Quartalsergebnisse – den Handel in Asien belastete und die Stimmung in Europa dämpfte.

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Die meisten wichtigen asiatischen Indizes tendierten schwächer, wobei es insbesondere bei KI-abhängigen Titeln in Südkorea zu Gewinnmitnahmen kam. An der Wall Street gaben der S&P 500 und der Nasdaq 100 am Donnerstag nach, während der Dow Jones kaum verändert schloss, da Anlegerinnen und Anleger hinterfragten, wie lange der aktuelle KI-Zyklus angesichts solider Arbeitsmarktdaten in den USA in seinem jüngsten Tempo anhalten kann. In Europa rutschte der Euro Stoxx 50 von einem neuen Tagesrekord ab. An den übrigen Märkten signalisierten leicht tiefere Renditen von US-Staatsanleihen, ein schwächerer Dollar und festere Edelmetalle eine moderate Umschichtung in sichere Anlagen.

Die meisten asiatischen Aktienmärkte gaben am Freitag nach, nachdem der Technologiesektor an der Wall Street schwächer tendiert hatte und die Nvidia-Aktie am Vortag im New Yorker Handel trotz robuster Quartalszahlen unter Druck geraten war, auch wenn die Indizes in Südkorea und Japan weiterhin auf Kurs für starke Gewinne im Februar liegen. Koreas Kospi lag 1% tiefer bei 6244.13 Punkten, da Anlegerinnen und Anleger nach jüngsten Rekordständen Gewinne mitnahmen, wobei grosse Chipherstellerinnen und Chiphersteller wie Samsung Electronics und SK Hynix nachgaben. In Japan notierte der Nikkei 225 0.4% höher, nachdem die Verbraucherpreisdaten aus Tokio zeigten, dass die Inflation – einschliesslich der Kernrate – im Februar unter das Inflationsziel der Bank of Japan von 2% gefallen ist und damit die Erwartung an eine anhaltend unterstützende Geldpolitik und zusätzliche fiskalische Stimuli unter Premierministerin Sanae Takaichi stützte. Australiens S&P/ASX 200 lag 0.3% im Plus und steuert auf einen monatlichen Anstieg von 3.3% zu. Hongkongs Hang Seng Index lag 1.1% höher, während der CSI 300 auf dem chinesischen Festland 0.3% verlor und Indiens Nifty 50 0.9% einbüsste.

US-Technologieaktien belasten Wall Street

Die US-Aktienmärkte schlossen am Donnerstag uneinheitlich: Der Dow Jones Industrial Average bewegte sich kaum, während der S&P 500 um 0.5% nachgab und der Nasdaq 100 1.2% verlor. Deutliche Kursverluste im Technologiesektor belasteten die Stimmung, obwohl der führende Anbieter im Bereich künstliche Intelligenz, Nvidia, solide Quartalszahlen vorgelegt hatte. Die Nvidia-Aktie fiel um 5.5%, nachdem das Unternehmen erneut die Gewinnerwartungen übertroffen hatte. Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmer verwiesen auf wachsende Sorgen der Anlegerinnen und Anleger, dass der KI-Zyklus seinen Höhepunkt erreicht haben könnte und eine schnellere Einführung der Technologie die Umwälzungen in der Unternehmenslandschaft beschleunigen dürfte. Der Ausverkauf erfasste auch andere US-Chipherstellerinnen und Chiphersteller wie Broadcom, Intel, Applied Materials und Lam Research, die Kursverluste zwischen 3% und 4.9% verbuchten. Bei den Konjunkturdaten stiegen die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung leicht auf saisonbereinigte 212’000 in der Woche bis Donnerstag, nach 208’000 in der Vorwoche. Dies deutet auf einen insgesamt stabilen Arbeitsmarkt hin und auf eine Arbeitslosenquote, die im Februar nach einem Rückgang auf 4.3% im Januar von 4.4% im Dezember weitgehend unverändert erscheint.

Aktien der Eurozone geben wegen KI-Sorgen nach

Die wichtigsten europäischen Aktienindizes verzeichneten am Donnerstag überwiegend moderate Verluste, da die Stimmung durch deutliche Kursrückgänge bei US-Technologiewerten belastet wurde. Der Euro Stoxx 50 der Eurozone fiel von einem neuen Tagesrekord zurück und schloss 0.3% tiefer, während der Schweizer SMI 0.5% verlor. Deutschlands DAX legte hingegen 0.5% auf 25’289.02 Punkte zu und Frankreichs CAC 40 stieg um 0.7% auf 8620.93 Punkte.

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Unternehmensnachrichten im Fokus: Quartalszahlen von BASF und Swiss Re.

Konjunkturdaten im Fokus: Bruttoinlandsprodukt Frankreich (08:45), Verbraucherpreisindex Frankreich (08:45), Bruttoinlandsprodukt Schweiz (09:00), KOF-Konjunkturbarometer Schweiz (09:00), Arbeitslosenquote Deutschland (09:55), Verbraucherpreisindex Deutschland (14:00), Bruttoinlandsprodukt Kanada (14:30) und Erzeugerpreisindex USA (14:30).

Quelle: InvestmentWorld.ch


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