Moonfare: Studien belegen: Private Equity erzielt hohe Renditen in Zeiten von wirtschaftlichem Abschwung
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Sweta Chattopadhyay, Head of Investments Europe bei Moonfare
Die Finanzmärkte sind derzeit von drei Faktoren geprägt: anschwellende Inflation, steigende Zinsen und neue geopolitische Entwicklungen. In einem solchen Umfeld ist es verständlich, dass Anleger sich bei der Geldanlage zurückhaltend verhalten. Historische Daten belegen jedoch, dass diese Strategie nicht ratsam ist.
In dieser herausfordernden Marktsituation sollten sich Investoren für ein ausgewogenes Portfolio entscheiden. Dazu gehört, so breit wie möglich in Vermögenswerte zu diversifizieren, die weniger von Inflation betroffen sind – wie zum Beispiel Private Equity (PE). Damit haben Anleger weiterhin Chancen, hohe Renditen zu generieren. Studien zeigen, dass die höchsten Renditen von PE in der Regel in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs zu verzeichnen sind. Tatsächlich lässt sich nachweisen, dass das Private-Equity-Modell in der Finanzkrise 2008 selbst in Zeiten der Rezession widerstandsfähig und flexibel blieb und mit Zugang zu ausreichend Kapital.
„Inflation bedeutet, dass die Anleger jetzt dafür bestraft werden, wenn sie ihr Geld auf der Bank liegen lassen. Sie müssen über Alternativen nachdenken – unsere Produkte sind langfristig angelegt und überkompensieren in der Regel die Inflation, was unser Angebot in einem inflationären Umfeld äußerst attraktiv macht“, sagt Sweta Chattopadhyay, Head of Investments Europe bei Moonfare. „Unsere Anleger und Anlegerinnen schätzen die Langfristigkeit und das konsistente Renditeprofil sowie das Vertrauen in Manager, die über Marktzyklen hinweg nicht nur Kapital erhalten, sondern auch Renditen erwirtschaftet haben“, so Chattopadhyay.
Ein Hauptgrund für die Widerstandsfähigkeit der PE-Anlageklasse gegenüber Konjunkturabschwüngen ist die Langfristigkeit der Investitionen als auch die Überlegenheit des „Governance Modells“. Hinzu kommt, dass PE-Firmen heute noch mehr Kapital zur Verfügung steht als 2008. Die globale Private-Equity-Branche verfügt derzeit über mehr „Dry Powder“ – nicht zugewiesenes Kapital, das die Unternehmen für Investitionen zur Verfügung haben – als jemals zuvor. Die im September 2021 in Studien festgehaltene Höhe des aktuellen „Dry Powders“ beläuft sich auf 1,32 Billionen Dollar. Die Fonds verfügen damit über genügend Kapital, um in vielversprechende Unternehmen zu investieren, die aufgrund makroökonomischer Veränderungen vorübergehend in Schwierigkeiten geraten sind.
Darüber hinaus stehen erfahrenen Private-Equity-Fondsmanagern zahlreiche Instrumente zur Verfügung, um negative Inflationseffekte durch aktives Management ihrer Portfoliounternehmen abzumildern, sei es durch Wertsteigerung durch verbessertes Management, Fusionen und Übernahmen oder andere Expansionsmöglichkeiten wie zum Beispiel Globalisierung der Unternehmen. Auch eine Änderung des Geschäftsmodells der Portfoliounternehmen oder eine Anpassung des Zeitplans für den Ausstieg („Exit“) aus dem Unternehmen kann sich als hilfreich erweisen.
„Die Aktienmärkte sind nach wie vor hoch bewertet und werden auf lange Sicht volatil bleiben. Gleichzeitig wird sich in einem Umfeld steigender Zinsen und Inflation in der Private-Equity-Branche die Spreu vom Weizen trennen. Gefragt sind jetzt Manager mit langjähriger Erfahrung, die bereits Inflationszyklen durchlaufen haben und die nachweislich in der Lage sind, nicht nur in Boom-, sondern auch in Rezessionszeiten organischen Wert zu schaffen. Die Investoren sollten bei der Auswahl ihrer Investitionspartner sehr genau auf diese Kriterien achten“, so Sweta Chattopadhyay.
Quelle: AdvisorWorld.ch
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