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ThirdYear Capital: Wichtige Indikatoren weisen auf konjunkturelle Risiken hin

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ThirdYear Capital: Wichtige Zentralbanken wie die Fed und EZB ziehen bei den Zinsen weiter die Bremsen an und diese kürzlich um 75 Basispunkte erhöht.

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Makro-Kommentar – September 2022


Von Martin Rossner, Gründer und Geschäftsführer von ThirdYear Capital


Das erklärte Ziel der Inflationsbekämpfung soll mit Hilfe einer konjunkturellen Abkühlung erreicht werden. Eine moderate Erhöhung der Arbeitslosigkeit wird dafür in Kauf genommen. Weil Zentralbanken die selbstgesetzten Ziele nicht immer punktgenau erreichen, stellt sich die Frage nach der Dauer und dem Ausmass einer möglichen Rezession. Führende Indikatoren weisen derzeit auf erhöhte konjunkturelle Risiken hin, nicht nur in Europa sondern auch in den USA.

Wie bereits historische Wirtschaftszyklen zeigen, reagieren zins-sensitive Wirtschaftssektoren zuerst auf die Straffungsmassnahmen der Zentralbanken. Zu diesen Sektoren gehören die Immobilien und langlebige Konsumgüter wie Autos, die in der Regel finanziert werden. Die Verbraucherumfragen zum Kauf von Autos und Immobilien zeigen bereits eine dramatische Verschlechterung, die mehr als eine leichte Abkühlung der Konjunktur anzeigt.

Andere Sektoren wie Dienstleistungen, Industrieproduktion und Arbeitsmarkt reagieren in der Regel verzögert auf Zinsveränderungen. Die derzeitige Stabilität im Arbeitsmarkt schliesst deswegen eine Rezession während der nächsten Jahre keineswegs aus. Während die gestiegenen Zinsen bereits zu niedrigeren Bewertungen vieler Anlageklassen geführt haben, wurden die Ertragserwartungen der Unternehmen bisher kaum nach unten revidiert. In diesem Szenario bleiben die Aussichten für die meisten Aktienmärkte vorerst negativ. Typischerweise sind Investments in zyklischen Branchen wie Industrieunternehmen und Rohstofferzeuger, deren Ertragssituation im Laufe des Konjunkturzyklus schwankt, besonders riskant.

Quelle: BondWorld.ch


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