Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Uhrenexporte sind erneut gesunken

Raiffeisen Börse täglich : Der anfängliche vom US-Chipkonzern Nvidia ausgelöste Schwung wurde gestern im Laufe des Tages von Novartis (-1.8%) ausgebremst.

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DER TAG | SMI klar im Minus erwartet

Die Freude über eine Erholung an den Börsen währte nur kurz. Nach einer Stabilisierung dürfte die Schweizer Börse zum Wochenschluss den negativen Vorgaben aus den USA folgen und deutlich nachgeben. Auch an den anderen europäischen Börsen dürfte es heute zunächst klar nach unten gehen.

SCHWEIZ | Uhrenexporte sind erneut gesunken

Der anfängliche vom US-Chipkonzern Nvidia ausgelöste Schwung wurde gestern im Laufe des Tages von Novartis (-1.8%) ausgebremst. Auch Titel wie Sandoz und Kühne+Nagel (je -1.0%) sowie UBS (-0.8%) standen am unteren Ende der Tabelle. An der Spitze standen im SLI die Titel von VAT (+4.2%), auch Logitech (+1.8%) legten klar zu. Weitere Gewinner waren Richemont (+2.2%), während die Aktien der Konkurrentin Swatch (-0.3%) leicht abgaben. Die Schweizer Uhrenhersteller haben auch im Oktober weniger ins Ausland verkauft. Im Detail bedeutet dies: es wurden Uhren im Wert von 2.2 Milliarden Franken exportiert. Das ist im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 4.4%, wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit und der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) mitteilten. Allein die Exporte in die USA – dem wichtigsten Absatzmarkt für die Uhrenbranche – brachen im vergangenen Monat um 47% ein. Eine Stütze bot der sich erholende asiatische Markt. Die Exporte nach China zogen um 13% an und auch nach Hong-kong (+2.4%) und Singapur (+6.6%) wurden mehr Schweizer Zeitmesser exportiert.

GLOBAL | Euphorie über Nvidia-Zahlen hielt nur kurz

Die Freude über einen überraschend starken Quartalsbericht des KI-Chip-Spezialisten Nvidia ist gestern an den US-Börsen im Verlauf des Tages bereits wieder verflogen. Die fest gestarteten wichtigsten Aktienindizes verzeichneten zu Handelsschluss teils deutliche Verluste. Die Sorgen um eine zu hohe Bewertung vor allem von Papieren mit Bezug zur Künstlichen Intelligenz seien rasch wieder zurückgekehrt, hiess es am Markt. Diese hatten zuletzt schon für deutliche und anhaltende Verluste geführt. Der wegen des Stillstands zahlreicher US-Regierungsbehörden verspätet vorgelegte Arbeitsmarktbericht trat als Gesprächsthema zunehmend in den Hintergrund. Die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten hatte im September wieder Arbeitsplätze geschaffen – und zwar mehr als von Volkswirten erwartet. Allerdings wurden die August-Daten nach unten revidiert.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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