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Raiffeisen Börse täglich : Börse durch Iran-Krieg belastet

Raiffeisen Börse täglich : Der Angriff der USA und Israels auf den Iran hat die Aktienmärkte gestern auf Talfahrt geschickt.

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DER TAG | Die Aussichten bleiben trübe

An den Aktienmärkten dürfte es heute erneut deutlich nach unten gehen. Anleger fordern aufgrund des Krieges im Nahen Osten sowie der unsicheren Versorgungslage mit Energie bei steigenden Notierungen für Öl und Gas eine höhere Prämie bei Risikovermögenswerten. Dies könnte laut Marktexperten so weitergehen, wenn sich die Nachrichtenlage rund um den Iran nicht ändert.

SCHWEIZ | Börse durch Iran-Krieg belastet

Der Angriff der USA und Israels auf den Iran hat die Aktienmärkte gestern auf Talfahrt geschickt. Getrieben wurden die Unsicherheiten vor allem vom Ölpreis, der deutlich anzog. Insgesamt hat sich die Nervosität im Markt deutlich erhöht. So stieg der Volatilitätsindex VSMI um 16% an. Panik kam aber keine auf. Bis zu den Höchstständen in Folge des «Liberation Days» im April 2025 bei der Einführung der Zölle ist der VSMI noch mehr als die Hälfte entfernt. Anleger bevorzugten daher defensive Titel und die altbekannten «sicheren Häfen». So verteuerte sich das Gold klar. Auch der Franken zog zu Tagesbeginn spürbar an und erreichte zum Euro sogar Rekordstände. Ab dem Mittag schwächte sich der Franken aber wieder ab. Dazu beigetragen haben mögen auch die Aussagen der Nationalbank, wonach die Bereitschaft, am Devisenmarkt zu intervenieren «erhöht» ist. Besonders unter Druck standen die Papiere von Luxuskonzernen, die unter den Unsicherheiten und Krisen traditionell stärker leiden. So fuhren Richemont (-5.7%) unter den Blue Chips die grössten Verluste ein. Swatch (-6.5%) gaben im Sog ebenso deutlich nach.

GLOBAL | Ölpreis erreicht Rekordstände

Die US-Börsen haben sich gestern trotz des Iran-Kriegs stabil gezeigt. Einige Analysten sehen in Kursschwächen Kaufgelegenheiten für längerfristig orientierte Anleger. Nachdem das iranische Regime die für den Öl- und Gastransport wichtige Strasse von Hormus geschlossen hat, schoss der Ölpreis in die Höhe. Zeitweise erreichte Brent-Öl den höchsten Stand seit Juli 2024 und US-Öl stieg auf den höchsten Stand seit Juni 2025. ConocoPhillips stiegen um 4.2% – ExxonMobil und Chevron um jeweils etwas mehr als 1%. Die Rüstungsaktien von RTX gewannen 4.7% und die von Lockheed Martin 2.8%. Lockheed beliefert die US-Armee mit dem THAAD-Raketenabwehrsystem. Mit Blick auf den viel beachteten ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie im Februar ging dieser zwar im Vergleich zum Vormonat zurück, aber weitaus moderater als erwartet. Er liegt zudem weiter klar über der Schwelle, die auf Wachstum hindeutet.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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