Raiffeisen Börse täglich : Nach einem schwachen Handelsstart konnte der SMI am Freitag zwar zeitweise ins Plus drehen, gab die Gewinne im späten Handel aber wieder ab.
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DER TAG | Anleger schauen auf die Strasse von Hormus
Zum Start in die neue Woche dreht sich nach wie vor alles um den Iran-Krieg. Für etwas Entspannung sorgte am Energiemarkt die Nachricht, dass zwei Tanker mit Flüssiggas auf dem Weg nach Indien die Strasse von Hormus passiert haben. Derweil fordern die USA ihre Verbündeten zur Unterstützung bei der Sicherung der Strasse von Hormus auf. Die Reaktion ist bislang eher zurückhaltend. Ausserhalb der Nato haben Australien sowie Japan bereits erklärt, keine Schiffe in die Region zu entsenden.
SCHWEIZ | Konjunktursensitive Aktien unter Druck
Nach einem schwachen Handelsstart konnte der SMI am Freitag zwar zeitweise ins Plus drehen, gab die Gewinne im späten Handel aber wieder ab. Angesichts der anhaltend hohen Ölpreise blieb die Nervosität bei den Investoren hoch. Enttäuschende Konjunkturzahlen aus den USA weckten Hoffnungen auf mehr Spielraum der US-Notenbank. In dieser Woche steht nicht nur die nächste Sitzung der US-Notenbank an. Auch die EZB, die BoE, die BoJ und die Schweizerische Nationalbank werden über die Zinspolitik entscheiden. Allerdings wird von ihnen ein Stillhalten bezüglich der Leitzinsen erwartet. Bei den Aktien gehörten vor allem konjunktursensitive Werte zu den Verlierern des Handelstags. So gaben die Titel der Baustoffkonzerne Amrize (-2.5%) und Holcim (-0.4%) nach. Deutlich schwächer schlossen auch die ABB-Aktien (-1.9%). Für Aufsehen sorgte ein Interview des ABB-Verwaltungsratspräsidenten Peter Voser, in dem er sich grösseren Firmenübernahmen gegenüber nicht abgeneigt zeigte.
GLOBAL | Übernahmegerüchte von BE Semiconductor
Am Freitag drückten die Intensivierung des Iran-Kriegs und der damit einhergehende Anstieg der Ölpreise auf die Stimmung der US-Börsen, nachdem im frühen Handel noch enttäuschende Konjunkturdaten die Hoffnungen der Anleger auf zumindest eine Leitzinssenkung der Notenbank in diesem Jahr wiedererweckt hatten. Die US-Wirtschaft war im Schlussquartal 2025 schwächer gewachsen als erwartet. Unter den Einzelwerten richteten sich die Blicke auf Adobe. Das baldige Ausscheiden des Chefs Shantanu Narayen hatte am Markt Sorgen um einen möglichen Strategiewechsel des Software-Anbieters geschürt. Die Aktien sackten um 7.6% ab und waren damit das Schlusslicht im Nasdaq 100. In Europa trieben Übernahmespekulationen die Aktien von BE Semiconductor um 5.6% nach oben. Der Ausrüster für die Chipindustrie habe das Interesse mehrerer US-Konzerne auf sich gezogen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters
Quelle : InvestmentWorld.ch
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