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Raiffeisen Börse täglich : Schock bei Idorsia

Raiffeisen Börse täglich : Wirkliche Entspannungssignale im Nahost-Konflikt gab es gestern zwar nicht, aber zumindest die vage Hoffnung auf eine Öffnung der Strasse von Hormus.

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DER TAG | Die Luft scheint wieder dünner zu werden

Nach einem recht guten Start in die Woche könnte dem SMI heute schon wieder die Luft ausgehen. Daran scheinen auch gute Vorgaben aus den USA nichts zu ändern, wo gestern KI-Träume wieder aufgeflammt sind. Sorgen bereitet den Marktteilnehmern die Entwicklung der Energiepreise, nachdem dem Iran ein Drohnenangriff auf ein Gasfeld in den Vereinigten Arabischen Emiraten gelungen sein soll.

SCHWEIZ | Schock bei Idorsia

Wirkliche Entspannungssignale im Nahost-Konflikt gab es gestern zwar nicht, aber zumindest die vage Hoffnung auf eine Öffnung der Strasse von Hormus. Geschürt wurde diese von der Nachricht, dass es am Wochenende offensichtlich mehreren Öl- und Gastankern gelungen war, diese Schifffahrtsroute zu passieren. Als dann auch noch die Wall Street höher eröffnete, schaffte es der SMI, aus seinem tagelangen Tief etwas herauszukommen. Die grössten Gewinne verzeichneten die in der Vorwoche schwächelnden Bauwerte. Allen voran die Papiere des Zementherstellers Holcim (+2.1%). Auch die Aktien der UBS (+0,8%) schüttelten anfängliche Verluste ab. Laut einem Bericht des «Sonntagsblick» bleibt Finanzministerin Karin Keller-Sutter hart und will im April eine schärfere Eigenmittelverordnung vorlegen. Am breiten Markt brachen Idorsia um 13.8% ein. Nach nicht einmal einem Jahr im Amt tritt Srishti Gupta als CEO zurück. Laut Firmenangaben gab es unterschiedliche Auffassungen zwischen ihr und dem Verwaltungsrat. Nun übernimmt Firmengründer Jean-Paul Clozel interimistisch das Zepter.

GLOBAL | Meta investiert massiv in KI-Infrastruktur

Nachgebende Ölpreise und eine Rally im Chipsektor sorgten gestern an der Wall Street für etwas Rückenwind. Der Markt versuche sich an einer Stabilisierung, aber es gebe noch keinen Optimismus, warnte ein Broker. Konjunkturseitig ist der Empire State Manufacturing Index überraschend deutlich zurückgegangen. Das deutet auf eine Abkühlung der Wirtschaftsaktivität im Grossraum New York hin. Bei den Unternehmen sorgte Meta (+2.2%) für Aufmerksamkeit. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtete, plant der Social-Media-Konzern eine Entlassungswelle, die jede fünfte oder sogar noch mehr Stellen betreffen könnte. Ziel der Entlassungen ist, die geplanten Investitionen in die KI-Infrastruktur zu kompensieren. Die sind enorm. So will Meta über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu 27 Milliarden US-Dollar ausgeben, um sich KI-Infrastrukturen des niederländischen Cloud-Spezialisten Nebius Group zu sichern.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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