Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : SMI schloss unter Druck

Raiffeisen Börse täglich : An den Finanzmärkten blieb der Fokus auf die Entwicklungen im Nahen Osten gerichtet.

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DER TAG | Kurse stabilisiert erwartet

Die Schweizer Börse dürfte heute mit einem kleinen Plus eröffnen. Auch die anderen Börsen in Europa dürften mit Aufschlägen in den Handel am Freitag starten, nachdem US-Präsident Donald Trump die Angriffe auf den Energiesektor Irans für weitere zehn Tage ausgesetzt hat, damit Friedensverhandlungen stattfinden können. Für die Börsen bedeutet die noch längere Frist aber, dass die Unsicherheit wohl noch einige Zeit hoch bleiben wird.

SCHWEIZ | SMI schloss unter Druck

An den Finanzmärkten blieb der Fokus auf die Entwicklungen im Nahen Osten gerichtet. Im SMI beendeten ABB (-3.6%) den Handel mit den grössten Einbussen, gefolgt von Sika (-2.6% bwz. -3.45 Fr.). Beim Baustoffkonzern war der Dividendenabgang von 3.70 Franken je Titel der Grund für das Minus. Zur Schwäche neigten auch einige Finanzwerte. Allen voran verloren UBS 2.1%, was Händler auf die steigenden Sorgen zurückführten, dass die Vermögensverwaltung im Nahen Osten zunehmend unter dem Iran-Krieg leiden könnte. Bei den Midcaps dürften auch die Papiere von Julius Bär (-0.9%) darunter gelitten haben. Im Versicherungssektor gaben Swiss Re um 0.8% nach. In Analystenkommentaren wurde auf eine schwache Entwicklung der Rückversicherungstarife verwiesen. Geberit (-1.3%) und Swisscom (-0.9%) waren ebenfalls weit hinten in der Tabelle zu finden, während die Schwergewichte Nestlé (-0.8%), Novartis (-0.1%) und Roche GS (+0.3%) uneinheitlich schlossen. Auf der Gewinnerseite rückten Lonza um 1.8% vor, was Marktbeobachter auf positive Studiendaten zum Augenmittel Zenkuda von Kunde Kodiak Sciences zurückführten. Und der Logistiker Kühne+Nagel (Aktie +1.2%) könne aufgrund der Sperrung der Strasse von Hormus von einer steigenden Nachfrage nach komplexeren Logistiklösungen profitieren, hiess es.

GLOBAL | US-Aktien sehr schwach

Mangels Anzeichen für Fortschritte bei den Bemühungen, den Krieg im Iran zu beenden, hatte sich am Donnerstag an der Wall Street nach dem Hoffnungsschimmer zuvor wieder Ernüchterung breitgemacht. Marktteilnehmer sprachen von Hoffen und Bangen, je nach aktueller Nachrichtenlage im Nahen Osten. Rückschlägen folgten Tagesgewinne und dann wieder Rückschläge. Der Markt bleibe in Alarmbereitschaft. Dazu kamen wieder deutlich höhere Ölpreise und steigende Marktzinsen als Belastungsfaktor.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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