Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Zykliker unter Druck

Raiffeisen Börse täglich : Die Unsicherheit über eine Verlängerung der Waffenruhe im Iran und die fragile Lage in der Strasse von Hormus sorgten gestern dafür, dass die Börse ihre Freitagsgewinne wieder abgab.

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DER TAG | Hoffnung auf Friedensgespräche

Die Börsen dürften heute mit kleinen Gewinnen in den Handel starten. Iran soll angeblich Vermittlern signalisiert haben, ein Verhandlungsteam nach Pakistan zu entsenden, um an einer zweiten Runde von Friedensgesprächen mit den USA teilzunehmen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat sich vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs und des damit einhergehenden Energiepreisschocks für eine abwartende Haltung der EZB ausgesprochen.

SCHWEIZ | Zykliker unter Druck

Die Unsicherheit über eine Verlängerung der Waffenruhe im Iran und die fragile Lage in der Strasse von Hormus sorgten gestern dafür, dass die Börse ihre Freitagsgewinne wieder abgab. Im SMI gaben fast alle Titel nach. Unter Druck kamen vor allem die Zykliker Sika (-3.2%), Geberit (-3.0%), Amrize (-2.7%) und Holcim (-2.3%). Allerdings hatten Werte wie Sika in der vergangenen Woche auch um mehr als 13% zugelegt, so dass Gewinnmitnahmen ebenfalls belasteten. Das Schwergewicht Nestlé (-2.8%) liess ebenfalls Federn. Allerdings wurden die Aktien ex-Dividende (3.10 Fr.) gehandelt. Neben Nestlé wurden auch die in Krisenzeiten gesuchten Lindt&Sprüngli (PS -0.7%) ex-Dividende (180 Fr.) gehandelt. Im breiten Markt sprangen Molecular Partners nach neuen Daten zu zwei Wirkstoffkandidaten um 7% nach oben. Bei der Online-Apotheke DocMorris (+9.8%) und dem Lebensmittelhersteller Orior (+2.5%) war am Markt von Deckungskäufen von Leerverkäufern zu hören.

GLOBAL | Börsen in angespanntem Wartemodus

Nach der erneuten Sperrung der Strasse von Hormus sind die US-Börsen gestern in einen angespannten Wartemodus übergegangen. Jeder Tag, an dem dieser strategische Engpass geschlossen bleibt, bringt die Welt einen Tag näher an eine Energiekrise. Insgesamt zeigten sich die Indizes angesichts der jüngsten Eskalation aber eher widerstandsfähig. Dabei half, dass die Ölpreise zwar stiegen, aber nicht mehr so stark wie zuletzt noch. Die Kurse der Fluggesellschaften American Airlines und United Airlines sanken um 4.2% und um 2.8%. Zum einen belastete die Aussicht auf höhere Kerosinkosten, zum anderen entwichen Fusionsfantasien. Laut American Airlines werden anders als in Medien berichtet, keine Gespräche mit United Airlines über einen Zusammenschluss geführt. Marvell Technology gewannen 5.8%. Laut einem Bericht befindet sich Alphabet (-1.2%) in Gesprächen mit dem Unternehmen, in denen es um die Entwicklung zweier massgeschneiderter Chips für Künstliche Intelligenz gehen soll.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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