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LGT Navigator : Trump schliesst weitere Verschiebung der Zölle aus – Märkte uneinheitlich

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LGT Navigator : Die Märkte im asiatisch-pazifischen Raum zeigten sich am Mittwoch uneinheitlich, nachdem US-Präsident Donald Trump entschieden hatte, die Frist vom 1. August nicht zu verlängern.

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Dies ist das neueste Datum, an dem die Zölle in Kraft treten sollen. Trump kündigte ausserdem einen 50%-Zoll auf Kupferimporte an und drohte mit sektorspezifischen Zöllen, darunter bis zu 200% auf Pharmaimporte, die bereits in einem Jahr in Kraft treten könnten. US-Aktien gaben am Dienstag nach, da Anlegerinnen und Anleger die neuesten Zolldetails verarbeiteten, während europäische Aktien Gewinne verzeichneten. Die Goldpreise fielen und handelten um USD 3290 pro Unze, während Bitcoin um 0.6% zulegte und nahe USD 109’000 gehandelt wurde, knapp unter den Allzeithochs. Die Renditen von US-Staatsanleihen änderten sich diese Woche kaum, wobei die 2-Jahres-Rendite bei 3.9% und die 10-Jahres-Rendite leicht auf 4.4% stieg.

Die neuesten US-Zollmassnahmen könnten globale Lieferketten stören, wobei Asien, insbesondere die ASEAN-Länder, aufgrund ihrer Abhängigkeit sowohl von den USA als auch von China erhöhten wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt ist. Asiatische Aktien handelten am Mittwoch uneinheitlich, was die Unklarheit im anhaltenden Zollstreit widerspiegelt. Der japanische Nikkei 225 stieg um 0.3%, während der koreanische Kospi um 0.6% zulegte. Gleichzeitig fiel Australiens S&P/ASX 200 um 0.6%, belastet durch Schwäche in rohstoffgebundenen Sektoren. Der CSI 300 auf dem chinesischen Festland legte um 0.3% zu, während der Hang Seng Index in Hongkong um 1% fiel.

Chinas Erzeugerpreise fallen im Juni stark

Die Erzeugerpreise in China sanken im Juni im Jahresvergleich um 3.6%, der stärkste Rückgang seit Juli 2023, was auf zunehmenden deflationären Druck aufgrund schwacher Verbrauchernachfrage und anhaltender Preiskämpfe hinweist. Während der Verbraucherpreisindex im selben Zeitraum um 0.1% stieg und damit seinen ersten Anstieg seit fünf Monaten verzeichnete, kletterte die Kerninflation ohne Lebensmittel und Energie auf 0.7%, den höchsten Wert seit 14 Monaten. Überkapazitäten und aggressive Preiskonkurrenz scheinen zur Deflation beizutragen, wobei die politischen Entscheidungsträger strengere Regulierungen versprechen.

RBNZ hält Zinsen stabil, signalisiert mögliche Senkungen

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) hielt ihren offiziellen Leitzins am Mittwoch bei 3.25%, nach sechs aufeinanderfolgenden Senkungen seit August 2024. Die Zentralbank stellte fest, dass die mittelfristige Inflation wie erwartet nachlässt, wobei die Gesamtinflation bis Anfang 2026 auf 2% geschätzt wird. Allerdings könnte die Inflation vorübergehend gegen Mitte 2025 in Richtung des oberen Endes des Zielkorridors von 1–3% steigen. Die RBNZ warnte zudem vor Unsicherheiten durch globale Handelskonflikte und ein nachlassendes Wirtschaftswachstum und deutete an, dass weitere Zinssenkungen in Betracht gezogen werden könnten, wenn der Preisdruck weiter nachlässt. Die Entscheidung erfolgte nur einen Tag, nachdem die Reserve Bank of Australia (RBA) überraschend ihren Leitzins bei 3.85% unverändert liess, unter Verweis auf die Notwendigkeit zusätzlicher Inflationsdaten, um Fortschritte in Richtung ihres 2.5%-Ziels sicherzustellen.

US-Aktien fallen angesichts von Handelsunsicherheiten

US-Aktien zeigten am Dienstag eine gemischte Performance, da Anlegerinnen und Anleger angesichts der durch Trumps Zollpolitik ausgelösten Handelskonflikte vorsichtig blieben. Der Dow Jones Industrial sank um 0.4% auf 44’240.76 Punkte, während der S&P 500 leicht nachgab und der Nasdaq 100 um 0.1% zulegte. Aktien aus dem Bereich der alternativen Energien fielen stark, nachdem die Regierung Pläne vorantrieb, Steuervergünstigungen für Solar- und Windprojekte zu beenden. Branchenführer wie SolarEdge und First Solar verloren bis zu 11.4%.

Deutsche Exporte und Importe im Mai rückläufig

Laut der deutschen Statistikbehörde Destatis sanken die deutschen Exporte im Mai 2025 im Vergleich zum April um 1.4%, während die Importe um 3.8% zurückgingen. Die Exporte beliefen sich auf EUR 129.4 Milliarden, während die Importe EUR 111.1 Milliarden erreichten, was zu einem Handelsüberschuss von EUR 18.4 Milliarden führte. Im Jahresvergleich stiegen die Exporte leicht um 0.4%, während die Importe um 4.2% zunahmen. Der Handel mit EU-Ländern verzeichnete stärkere Rückgänge, wobei die Exporte in die Eurozone um 2.6% gegenüber dem Vormonat sanken, während die Exporte in Nicht-EU-Länder um 0.3% zurückgingen. Der Euro Stoxx 50 stieg am Dienstag um 0.7% auf 5’378.45 Punkte, unterstützt durch einen Anstieg des französischen CAC 40 um 0.6% und einen Anstieg des deutschen DAX um 0.6%, der bei 24’206.91 Punkten schloss. Der Schweizer SMI hinkte leicht hinterher und legte nur um 0.1% zu.

Unternehmens- und Wirtschaftskalender

Unternehmensnachrichten im Fokus: Es stehen heute keine wichtigen Unternehmensnachrichten an.

Konjunkturdaten im Fokus: Protokoll der Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) (20:00).

Quelle: InvestmentWorld.ch


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