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Lyxor : CTA-Strategien ein Pluspunkt im neuen Korrelationsbericht

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Lyxor : Da die sich beschleunigende Weltwirtschaft einen Aufwärtsdruck auf die Anleiherenditen ausübt, wird es immer schwieriger, eine Diversifizierung unter den traditionellen Anlageklassen zu finden.

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Von Jean-Baptiste Berthon (Photo) , Cross Asset Strategist, Philippe Ferreira, Cross Asset Strategist und Pierre Carreyn, Hedge Fund Analyst.


Aktienbewertungen, die in den letzten zehn Jahren durch niedrige Zinssätze in die Höhe getrieben wurden, sind anfällig für steigende Anleiherenditen. Traditionelle Aktien- und Anleihenportfolios sind nicht mehr gut diversifiziert. Nach unseren Schätzungen bewegte sich die globale Korrelation zwischen Aktien und Anleihen Anfang März in den positiven Bereich und liegt derzeit bei 0,34, dem höchsten Stand seit 2016. Eine positive Korrelation zwischen Aktien und Anleihen ist nicht unbedingt etwas Schlechtes. In den späten 1990er Jahren war die Wertentwicklung über Jahre hinweg positiv korreliert, da beide Anlageklassen zulegten. In den letzten zehn Jahren waren die Veränderungen der Korrelationsverhältnisse zwar nur von kurzer Dauer, aber sie haben immer noch das Potenzial, den Anlegern erheblichen Schaden zuzufügen. In diesem Zyklusabschnitt betrachten wir das Ausmass, in dem steigende Anleiherenditen Aktien bestrafen würden, und die wenigen Alternativen, die zum Schutz von Portfolios ausserhalb von Anleihen zur Verfügung stehen.

CTA-Strategien sind eine davon und werden im Allgemeinen als reines Diversifikationsvehikel angesehen. Ihre langfristige Korrelation mit Aktien und Anleihen liegt nahe bei Null, und ihre Performance in schwierigen Marktbedingungen ist bemerkenswert. Wir haben diese Strategien seit Februar übergewichtet. Wir glauben immer noch, dass sie Diversifizierung und Aufwärtspotenzial bieten. CTA-Strategien haben derzeit eine positive Korrelation mit Aktien, die wir je nach gewählter Benchmark auf 0,5 bis 0,6 schätzen. Ihr Engagement in Anleihen ist jedoch nahezu null oder sogar negativ. Die Strategien haben kürzlich ihre Short-Positionen in Treasuries abgesichert und sind ein Short-Engagement in europäischen Anleihen eingegangen. Die 3-Monats-Korrelation mit Bund- und Gilt-Futures hat sich zuletzt in den negativen Bereich bewegt. Darüber hinaus wirkt ihr Long-Engagement in Rohstoffen als Absicherung gegen die Erwartung einer höheren Inflation, kann aber angesichts des Umfangs der Long-Positionierung als Risikoquelle angesehen werden.

Wir bleiben in diesen Strategien übergewichtet.

CTA-Strategien sollten weiterhin attraktive Renditen erwirtschaften, solange die Situation mit unserem Basisszenario übereinstimmt, d.h. solange steigende Anleiherenditen nicht zu einer Korrektur bei Aktien führen. Wir bleiben gegenüber Aktien optimistisch, da wir glauben, dass die Gewinndynamik uns vor teuren Bewertungen schützen sollte. Auch unsere Einschätzung zu zyklischen Rohstoffen ist in dieser Phase des Konjunkturzyklus positiv.

Quelle: AdvisorWorld


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