Raiffeisen Börse täglich : Nach einem positiven Start in den Handel drehte sich die Stimmung gestern am frühen Nachmittag ins Negative.
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DER TAG | Verhaltener Handelsstart erwartet
Die Schwäche von gestern dürfte sich heute an der Börse in der Schweiz fortsetzen. Anleger verlässt zunehmend die Hoffnung, dass es eine rasche Lösung im Irankrieg geben wird. Da die Bemühungen für eine diplomatische Lösung des Konflikts ins Stocken geraten sind und sich somit eine baldige Lösung nicht abzeichnet, steigen die Risiken für die Weltwirtschaft. Impulse kommen heute aber vor allem von den Quartalszahlen, bei denen unter anderem Nestlé mit seinem Mengenwachstum überzeugt.
SCHWEIZ | ABB nach Zahlen gesucht
Nach einem positiven Start in den Handel drehte sich die Stimmung gestern am frühen Nachmittag ins Negative. «Spielverderber» waren insbesondere die wieder gestiegenen Ölpreise, sagten Händler. Trotz der Verlängerung der Waffenruhe im Iran-Krieg durch den US-Präsidenten deutet sich damit noch keine Entspannung bei den Ölpreisen an. Der SMI befand sich dabei in guter Gesellschaft. Auch andere wichtige europäische Aktienindizes schlossen in einem ähnlichen Umfang tiefer. Laut Analysten wird die europäische Wirtschaft von den gestiegenen Energiepreisen stärker getroffen als die in den USA. Dies zeige sich nun an den Aktienmärkten. Lichtblick unter den Blue Chips waren die Aktien von ABB (+3.4% auf 76.7 Fr) nach Zahlen. In den ersten Handelsminuten markierten sie bei 78.8 Franken sogar ein Rekordhoch. ABB hat mit seinem Q1-Ergebnis die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen und überzeugte auch mit dem Ausblick.
GLOBAL | Jahre der Krise bei Boeing vorerst gestoppt
Trotz der weiter unklaren Lage im Iran-Krieg sind die Kurse am Mittwoch an den US-Börsen wieder gestiegen. Vor allem die Zahlenvorlagen bestimmten gestern das Marktgeschehen. So waren im Dow die Boeing-Titel mit einem Anstieg um 5.5% eine wichtige Stütze. Der Flugzeugbauer meldete nach Jahren der Krise für das erste Quartal einen Umsatzanstieg und zugleich geringere Verluste im Vergleich zum Vorjahr. Er bremste zudem dank steigender Auslieferungen den Barmittelabfluss. Noch euphorischer waren die Reaktionen bei GE Vernova: Nachdem der Energieanlagenbauer im ersten Quartal von einer starken Nachfrage profitiert hatte und geprägt vom Rechenzentren-Bedarf seine Jahresziele anhob, schnellte der Kurs um 14% auf ein Rekordniveau nach oben. Tesla hat im vergangenen Quartal dank wieder besserer Auslieferungen mehr Umsatz und Gewinn gemacht. Die Erlöse stiegen im Jahresvergleich um 16% auf 22.4 Milliarden Dollar. Der Gewinn stieg um 17% auf 477 Millionen Dollar.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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