Raiffeisen Börse täglich : Nach einem schwachen Start gewann der Leitindex SMI gestern immer mehr an Tempo.
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DER TAG | Swatch mit Gewinneinbruch
Der Handel an der Börse dreht heute zum Start wieder in den grünen Bereich. Etwas belastend könnten sich Swatch auswirken, die einen massiven Gewinneinbruch erlitten haben. Positive Nachrichten kommen aus den USA: Demokraten und Republikaner haben sich im Haushaltsstreit geeinigt und es zeichnet sich ein möglicherweise gemässigter Nachfolger auf dem Chefsessel der gewichtigen US-Notenbank ab.
SCHWEIZ | ABB schoben den SMI an
Nach einem schwachen Start gewann der Leitindex SMI gestern immer mehr an Tempo. Schub kam von ABB (+8.5%) und Roche (+2.6), die mit ihren Ergebnissen die Anleger zu kräftigen Käufen verleiteten. Auch das Schwergewicht Nestlé (+1.3%) erwies sich als Treiber des SMI, während Novartis (+0.1%) hinterherhinkten. Auf der anderen Seite hielten Givaudan (-6.8%) mit grossem Abstand die rote Laterne. Der Aromen- und Duftstoffhersteller hat 2025 organisch weiter oberhalb der Guidance zugelegt, gegenüber dem starken Vorjahr aber an Schwung verloren. Händler monierten, dass der starke Gegenwind von der Währungsseite das Wachstum und damit auch die Ertragsseite weiter bremsen könnte. Auch Lonza (-2.3%) sackten weiter ab. Händler verwiesen hier auf Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem US-Pharmamarkt. Ebenfalls kräftige Verluste zeigten Straumann (-2.0%). VAT (-1.7%) und Logitech (-1.6%) gerieten weiter in den Abwärtsstrudel der US-Techwerte.
GLOBAL | Microsoft belasteten den Nasdaq
Inmitten einer Flut von Geschäftszahlen hat der Softwarekonzern Microsoft gestern das Geschehen an den US-Börsen negativ beeinflusst. Die Standardwerte im Dow Jones Industrial entwickelten sich zwar robust, doch an der Nasdaq-Börse war der Handel geprägt von neuen Bedenken rund um das Thema KI-Investitionen. Zeitweise sorgte es auch für Unsicherheit, dass die USA dem Iran mit einem Präventivschlag drohten. Neben den Zahlen der Tech-Riesen Meta und Tesla fiel Microsoft mit einem Kursrutsch von letztlich 10% auf. Die Unruhe war zeitweise immens, der Nasdaq 100 hatte in der Spitze mehr als 2% eingebüsst. Microsoft konnte zwar dank einer weiter hohen Nachfrage rund um KI und Cloud-Dienste im zweiten Geschäftsquartal erneut kräftig wachsen, allerdings nicht mehr so deutlich wie im Vorquartal. Sorgen um die Wachstumstreiber mischten sich mit Bedenken wegen stark gestiegener Kosten. Die Meta-Anteile konnten dies an der Nasdaq mit einem Kursanstieg um mehr als 10% nicht aufwiegen.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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