Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Berichtssaison setzte Akzente

Raiffeisen Börse täglich : Heute scheint sich der positive Trend am Aktienmarkt in der Schweiz fortzusetzen.

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DER TAG | Freundlicher Börsenstart erwartet

Die Entwicklung wird vor allem von der startenden Berichtssaison mit überraschend guten Zahlen von ABB und Novartis bestimmt. An den asiatischen Börsen haben sich die Anleger vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen wichtiger Technologieunternehmen zurückgehalten. Im Fokus steht hier vor allem TSMC, Analysten erwarten einen Rekordgewinn für das zweite Quartal.

SCHWEIZ | Berichtssaison setzte Akzente

Der Aktienmarkt hat gestern den grössten Teil seiner Gewinne in den letzten Minuten wieder abgegeben. Auslöser waren Berichte, wonach US-Präsident Donald Trump den Vorsitzenden der amerikanischen Notenbank Fed «schon bald» entlassen will. Jerome Powell ist Trump ein Dorn im Auge, weil er die Leitzinsen nicht wie gefordert senkt. Gleichzeitig setzte die Berichtssaison erste positive Akzente. Marktbeobachter warnen jedoch mit Verweis auf den von CNN errechneten «Fear and Greed Index» – der im Moment bei 73 von 100 möglichen Punkten steht – vor zu hohen Erwartungen. Weil Anleger mit weiter steigenden Kursen rechneten, nehmen sie auch hohe Risiken in Kauf. An den dominierenden Themen hat sich aber nichts geändert: Zölle, Zinsen und die zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit. Vor allem das Thema Inflation in den USA wird immer wichtiger. Bei den Einzelwerten zogen nach Eckdaten die Papiere des Vermögensverwalters Partners Group um satte 5.1% an. Die Innerschweizer haben von Januar bis Juni überraschend hohe Neugelder angezogen und die verwalteten Vermögen klar gesteigert. Ebenfalls nach Zahlen verteuerten sich Richemont um 1.2%.

GLOBAL | Renault-Aktien sind eingebrochen

Die New Yorker Börsen haben gestern einen weithin unspektakulären Handelstag mit moderaten Kursaufschlägen beendet. Weder Geschäftszahlen noch neue Inflations- und Konjunkturdaten sorgten für merkliche Impulse. In den USA hat sich der Preisauftrieb auf Erzeugerebene im Juni stärker als erwartet abgeschwächt. Die Kernrate, bei der die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, sank ebenfalls überraschend deutlich. Dass die US-Industrieproduktion im vergangenen Monat überraschend deutlich zugelegt hat, interessierte zur Wochenmitte nur am Rande. In Europa hat Renault wegen trüber Aussichten seinen Ausblick für das Gesamtjahr gesenkt, was dem Autobauer einen Kurseinbruch von 18.5% und den letzten Platz im französischen Cac-40 -Index einbrockte.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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