Raiffeisen Börse täglich : Die starken Pharmawerte und die Kursgewinne der Grossbank UBS (+2.2%) trieben am Freitag den Aktienmarkt an.
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DER TAG | «US-Shutdown» weiter im Fokus
Grosse Ausschläge sind an der Börse in der Schweiz zum Handelsstart nicht zu erwarten. Die Nachrichtenlage ist insgesamt eher dünn. Im Blick steht weiter der Shutdown in den USA: «Je länger er dauert, desto grösser ist das Risiko, dass er die Stimmung doch noch belastet», sagte ein Marktteilnehmer. Daneben kann es sich lohnen, den Sentix-Konjunkturindikator in Deutschland im Blick zu haben.
SCHWEIZ | Dank Pharma und UBS klar im Plus
Die starken Pharmawerte und die Kursgewinne der Grossbank UBS (+2.2%) trieben am Freitag den Aktienmarkt an. Laut der Financial Times arbeiten SVP und FDP sowie die Bankiervereinigung an einem Kompromiss, um die strengen Eigenmittelvorgaben für die UBS deutlich abzuschwächen. Dagegen perlten Medienberichte, dass die Grossbank womöglich über einen Fonds von der Insolvenz des grossen US-Autozulieferers First Brands betroffen sein könnte, an der Aktie ab. Die Pharmawerte Roche (+0.9%) und Novartis (+1.2%) profitierten weiter von dem «Deal», den US-Präsident Donald Trump mit Pfizer bezüglich der Medikamentenpreise geschlossen hat. Auch Lonza (+2.1%), Galderma (+1.5%) und Sandoz (+1.3%) wurden gekauft. Auf den hinteren Rängen sorgten Barry Callebaut (-0.5%) für Gesprächsstoff. Zunächst liessen Gerüchte, dass die Jacobs-Familie als Grossaktionärin die Firma von der Börse nehmen wolle, den Kurs stark steigen. Dann aber berichtete Bloomberg, dass diese Gespräche abgebrochen wurden und der Titel gab die Gewinne wieder ab.
GLOBAL | Hitachi und OpenAI arbeiten zusammen
Die US-Börsen haben am Freitag ihren Rekordlauf fortgesetzt. Diesmal war auch der Dow Jones Industrial dabei. Bis Handelsschluss bröckelten die Gewinne insgesamt aber etwas ab. Der Regierungsstillstand fand weiterhin kaum Beachtung, auch wenn deshalb der Arbeitsmarktbericht für September ausgefallen ist. Für weiterhin gute Laune sorgte einmal mehr das Trendthema Künstliche Intelligenz (KI), nachdem zwei bedeutende internationale Partnerschaften bekanntgegeben wurden. So wollen der japanische Elektronikkonzern Hitachi und der ChatGPT-Anbieter OpenAI beim Aufbau einer KI-Infrastruktur und dem weltweiten Ausbau von Rechenzentren zusammenarbeiten. Ziel ist es, die Entwicklung generativer KI zu beschleunigen und zugleich die Energiekosten zu senken. Um KI-Infrastruktur geht es auch in der nun erweiterten Partnerschaft zwischen dem japanischen IT-Konzern Fujitsu und dem führenden KI-Chiphersteller Nvidia.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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