Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Gewinnen eröffnen.
Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter
DER TAG | Freundlicher Wochenstart erwartet
Mit einer festeren Eröffnung auch an den anderen europäischen Aktienmärkten rechnen Marktteilnehmer am Montag. Die US-Zölle und die Gegenmassnahmen bleiben weiter das bestimmende Thema an den Märkten. Positiv gesehen wird der anhaltende Rückgang der Ölpreise, die nahe ihrem Jahrestief liegen.
SCHWEIZ | Defensive schieben SMI ins Plus
Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag nach zunächst schwachem Beginn komfortabel im Plus abgeschlossen. Dabei stiess der Leitindex SMI erst in der letzten Handelsstunde so richtig in die Gewinnzone vor. In dem von grosser Unsicherheit geprägten Marktumfeld waren kurz vor dem Wochenende vor allem als sicher geltende, defensive Werte zugekauft. Stark nachgefragt wurden zu Wochenschluss im unsicheren Umfeld primär defensive Werte. Allen voran legten die Schwergewichte Nestlé (+2,1%), Novartis (+1.5%) und Roche GS (+1.4%) kräftig zu. Das gab dem Gesamtmarkt Aufwind. Und auch andere als defensiv eingestufte Aktien wie jene des Aromen- und Riechstoffherstellers Givaudan (+2.2%) oder des Telekomkonzerns Swisscom (+1.6%) wurden rege gekauft. Weiter nach oben ging es am Freitag in den Partizipationsscheinen des Schokoladenkonzerns Lindt & Sprüngli (+2.0%), der die Anleger bereits Anfang Woche mit guten Jahreszahlen und positiven Aussichten überzeugt hatte. Auch der Analystengemeinde gefielen die News, zuletzt erhöhte die Bank Julius Bär das Kursziel und bestätigte die Kaufempfehlung. Weitere Gewinner im SLI waren Schindler (PS +1.6%) dank einer Kurszielerhöhung aus dem Hause Octavian, Sandoz (+0.9%) oder Versicherer wie Swiss Life (+0.6%).
GLOBAL | Powell-Aussagen stützen Wall Street
Mit einer leichten Erholung hat die Wall Street den letzten Handelstag der Woche beendet. Der schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht belastete nur kurzzeitig. Stärkere Abgaben aus dem frühen Handel konnten wieder aufgeholt werden. Für etwas Beruhigung und letztlich auch steigende Kurse sorgten Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell. Die Arbeitsmarktdaten hatten zunächst für eine Enttäuschung gesorgt. Demnach wurden im Februar 140‘000 Stellen geschaffen – deutlich weniger als die erwarteten 170‘000.
Quelle : InvestmentWorld.ch
Newsletter


