Raiffeisen Börse täglich : Etwas Erleichterung kommt aus den USA, wo das Repräsentantenhaus wenige Tage vor Ablauf der Frist einer Aussetzung der Schuldenbremse zugestimmt hat.
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DER TAG | Erleichterung nach US-Votum
Um den drohenden Zahlungsausfall der USA mit voraussichtlich verheerenden Auswirkungen für die Weltwirtschaft zu verhindern, muss nun noch der Senat zustimmen. Die Abstimmung soll möglicherweise noch heute stattfinden. Der US-Präsident würdigte die Entscheidung als „entscheidenden Schritt“. Im Übrigen wird die Datenlage im Handel als eher unangenehm bezeichnet, denn hier wechseln sich Zins- und Wachstumssorgen laufend ab.
SCHWEIZ | Defensive Schwergewichte halfen
Nach den heftigen Vortagesabschlägen hat sich der schweizerische Aktienmarkt am Mittwoch besser als die übrigen Börsen in Europa geschlagen. Diesmal halfen Aufschläge der defensiven Schwergewichte Novartis (+0.2%) und Roche (+0.1%). Der Handel wurde gestern vom weiterhin ungewissen Ausgang im US-Schuldenstreit und schwachen Konjunkturdaten aus China belastet. Das Reich der Mitte erholt sich nur schleppend von den Folgen der Corona-Pandemie. Das zog die Aktien von Swatch (-5.2%) und Richemont (-3.9%) kräftig nach unten, da China einer der wichtigsten Märkte für die beiden Luxusgüterhersteller ist. Richemont blickt damit aber trotzdem auf einen Gewinn seit Jahresbe[1]ginn von gut einem Fünftel. Die Aktien des Bankensoftwareherstellers Temenos verteuerten sich hingegen um 1.3%.
GLOBAL | Wachstumssorgen belasteten Markt
Die Nachrichten über die schlechte Erholung der chinesischen Wirtschaft zwang die Börsen in Europa gestern förmlich in die Knie. Auch die Wall Street ist in diesen Sog geraten. Zudem agierten die Händler vor der anstehenden Abstimmung im US-Kongress über die Anhebung der US-Schuldenobergrenze nach Börsenschluss eher vorsichtig. Bei den Einzelwerten stachen Savannah Resources mit Aufschlägen von 19.7% an der Londoner Börse hervor, nachdem der Minenbetreiber grünes Licht für sein Lithium-Projekt durch die portugiesischen Umweltbehör[1]den erhalten hatte.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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