Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Die Stimmung trübte sich weiter ein

Raiffeisen Börse täglich : Die vorsichtige Erholung vom Dienstag ist bereits wieder Geschichte.

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DER TAG | Nervosität hält an

Die Stimmung an den Börsen bleibt laut Marktteilnehmern hypernervös, und so wird der Aktienmarkt in der Schweiz zum Handelsstart voraussichtlich an die gestrigen Verluste anknüpfen. Die EU warnt einem Medienbericht zufolge vor einem Anstieg der Inflation auf über 3% im laufenden Jahr. Dies drohe, falls der Krieg im Nahen Osten den Preis für die Ölsorte Brent auf rund 100 Dollar treibe und Erdgas teuer bleibe, meldet die Agentur Bloomberg.

SCHWEIZ | Die Stimmung trübte sich weiter ein

Die vorsichtige Erholung vom Dienstag ist bereits wieder Geschichte. Die Nervosität bleibt angesichts der Kriegshandlungen hoch. Generell schürt der volatile Ölpreis Konjunktur und Inflationssorgen. Die Ölpreise hatten zu Wochenbeginn zeitweise fast 120 US-Dollar je Barrel erreicht. «Die Anleger bleiben nervös, die Finanzmärkte volatil und die sicheren Häfen sind gefragt», fasste es ein Marktbeobachter zusammen. Auch die bisher leicht positive Einschätzung der Experten zur Entwicklung der Eurozone steht auf der Kippe. Bei den Bluechips gehörten die Pharmawerte Roche (-1.6%) und Novartis (-0.6%) zu den grösseren Verlierern. Die Titel des dritten Schwergewichts Nestlé (-0.1%) waren relativ stabil. Bei den mittelgrossen Werten wurden Galderma (-2.3%) verkauft. Beim Hautpflegekonzern war ein riesiges Aktienpaket im Umfang von 34 Millionen Aktien platziert worden. Der Streubesitz stieg damit von 65% auf rund 80%. Einen Kurssprung machten indes Curatis (+46.1%). Das Biotech-Unternehmen meldete für den Krebskandidaten Corticoreline eine exklusive Lizenz- und Entwicklungsvereinbarung für Japan.

GLOBAL | Oracle stützte die Technologie-Werte

Inflationssorgen im Zuge des Iran-Krieges haben den Dow Jones Industrial gestern erneut belastet. Die Angst vor einer längeren Unterbrechung von Öllieferungen durch die Strasse von Hormus hatte die Ölpreise wieder etwas nach oben getrieben, obwohl die Internationale Energieagentur eine Rekordmenge strategischer Ölreserven freigegeben hat. In diesem unsicheren Umfeld mieden Anleger die Aktien konjunktursensibler Unternehmen. So fielen am Dow-Ende die Titel von Sherwin Williams um 2.3%. Für die Anteilsscheine des Konsumgüterproduzenten Procter & Gamble ging es um 1.7% nach unten. Unter den Einzelaktien machten die Aktien von Oracle einen Satz um 9.2% nach oben. Geschäftszahlen und Ausblick seien stärker als erwartet ausgefallen – ein Zeichen dafür, dass sich die enormen Investitionen des Cloud-Konzerns in Künstliche Intelligenz auszahlten, hiess es am Markt.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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