Raiffeisen Börse täglich : Die hiesige Börse dürfte mit kleinen Abschlägen in den Handel starten.
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DER TAG | Handel steht etwas auf der Bremse
Vor der Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise sind die Märkte grundsätzlich weiter von Zurückhaltung geprägt. Die geplante Änderung des geldpolitischen Kurses in China hat am Morgen die Aktienmärkte in Asien angetrieben.
SCHWEIZ | Luxusgüterwerte waren gefragt
Keinen nennenswerten Einfluss hatten gestern auf die Aktienkurse die jüngsten geopolitischen Entwicklungen. Zwar habe der überraschende Sturz des Regimes von Bashar al-Assad in Syrien die Verunsicherung noch etwas erhöht, aber insgesamt keinen Verkaufsdruck ausgelöst. Auch die Entwicklungen in Südkorea oder die Regierungskrise in Frankreich wurden als wichtige Themen weiter verfolgt. Doch vor dem Hintergrund der morgen erwarteten US-Inflationsdaten und der Zinsentscheidungen von SNB und EZB am Donnerstag seien diese Themen etwas in den Hintergrund gerückt. An der Spitze der Gewinner standen Swatch (+2.70%) und Richemont (+2.1%). Europaweit waren Luxusgüterwerte gefragt. Grund dafür waren neue China-Hoffnungen. Jüngste Aussagen der chinesischen Führung über proaktivere fiskalische Massnahmen und eine moderat gelockerte Geldpolitik für das nächste Jahr stimmten die Anleger zuversichtlich bezüglich der Konsumenten im Reich der Mitte. China ist für die Branche eine der wichtigsten Absatzregionen. Gefragt waren die im bisherigen Jahresverlauf arg gebeutelten Aktien von Adecco (+1.8%) und Straumann (+1.5%). Mit etwas Abstand folgten die zyklischen Sika (+0.8%) und Logitech (+0.2%) sowie Julius Bär (+0.9%).
GLOBAL | Nvidia von China-Schlagzeilen belastet
Nach dem zuletzt starken Lauf haben die US-Börsen gestern etwas an Schwung eingebüsst. Teilnehmer verwiesen zudem auf Zurückhaltung vor den wichtigen Inflationsdaten, die heute veröffentlicht werden. Diese liefern letzte Hinweise auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am 18. Dezember. Am Zinsterminmarkt wird aktuell eine Zinssenkung um 25 Basispunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 90% eingepreist. Wegen der gestiegenen geopolitischen Unsicherheit im Nahen Osten stiegen die Ölpreise, zumal mit Russland und dem Iran zwei Ölländer indirekt an der politischen Entwicklung in Syrien beteiligt sind. Zu den Einzelwerte: Nvidia fielen um 2.5%. Die chinesische Kartellbehörde geht nach eigenen Angaben dem Verdacht nach, dass die KI-Ikone gegen wettbewerbsrechtliche Auflagen verstosse. Abgaben gab es auch im Telekom-Sektor. Die Aktien von T-Mobile US büssten 6.1% ein. Comcast verloren 9.5%.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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