Raiffeisen Börse täglich : An der SIX und an den anderen europäischen Börsen zeichnet sich ein eher ruhiger Tag ab. Denn mit dem Thanksgiving-Feiertag in den USA am Donnerstag dürften sich dort viele Anleger auf ein verlängertes Wochenende vorbereiten.
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DER TAG | Kaum Impulse für den Handel
Dazu kommt das Fed-Protokoll vom Vorabend, von dem sich die Märkte taubenhafte Signale erhofft hatten. Stattdessen hat sich sogar im Gegenteil eine Einigkeit bei den US-Notenbankern gezeigt, dass die US-Zinsen noch länger hoch bleiben müssen.
SCHWEIZ | Nestlé und Novartis stützten den SMI
Ausgelöst wurde der gestrige Anstieg vor allem von den anziehenden Kursen der beiden Schwergewichte Nestlé (+1.5%) und Novartis (+0.9%). Befreit von einem Verkaufsdruck aus dem Ausland haben sich die beiden Indexriesen etwas erholen können. Bei Roche (+0.2%) hat sich die Anlegerstimmung angesichts des schwachen Jahresverlaufs noch nicht gedreht. Insgesamt scheint die Risikobereitschaft der Investoren derzeit aber etwas nachzulassen. Dies zeigt sich neben dem Fehlen einer klaren Richtung des SMI auch an einer gesunkenen Volatilität. Zurzeit stellen sich die Börsianer die Frage, ob die Aktienmärkte nach den jüngsten Avancen vor einer Korrektur stehen oder ob die derzeitige Konsolidierung nur eine Verschnaufpause vor dem Erreichen neuer Höchststände ist. Bei den Einzeltiteln zogen Sonova (+5.4%) die Aufmerksamkeit auf sich. Nach einer verhaltenen ersten Jahreshälfte hat der Hörgerätehersteller seine diesjährigen EBITA-Ziele nach unten angepasst. Die Anleger zeigten sich jedoch erleichtert, dass die Zahlen nicht noch schlechter ausgefallen waren.
GLOBAL | Börse in Buenos Aires von Milei beflügelt
Die westlichen Börsen gaben am Dienstag in einem abwartenden Markt nach, während die argentinischen Anleger den Sieg des ultraliberalen und systemkritischen Javier Milei bei den Präsidentschaftswahlen bejubelten. Der Leitindex Merval schloss an der Börse in Buenos Aires mit einem Plus von 17.7%. Ausschlaggebend dafür war vor allem der Anstieg der Aktien des öffentlichen Ölgiganten YPF (+34%), eines der Unternehmen, das der gewählte Präsident im Rahmen einer umfassenden Staatsreform privatisieren will. Der neu gewählte argentinische Präsident will dem krisengeplagten Land eine Radikalkur verordnen. Neben einer massiven Kürzung der Sozialausgaben und der Abschaffung der Zentralbank gehört die Einführung des US-Dollar als gesetzliches Zahlungsmittel zu den Eckpfeilern seines wirtschaftspolitischen Programms.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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