Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : SMI dank Nestlé auf der Überholspur

Raiffeisen Börse täglich : Die Waffenruhe im Iran-Krieg steht zunehmend auf der Kippe, die Ölpreise steigen wieder und das Ausbleiben neuer Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran verunsichert die Anleger.

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DER TAG | Berichtssaion sorgt für Impulse

Der Aktienmarkt in der Schweiz wird heute etwas schwächer erwartet. Das Schlagzeilenrisiko bleibt vor dem Wochenende hoch, während die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran weiterhin eine unübersichtliche Hängepartie bilden. Für Impulse sorgt die auf Hochtouren laufende Berichtssaison – unter anderem mit den Schwergewichten Holcim und Kühne+Nagel, die einen schweren Start in das Quartal hatten, dennoch über den Erwartungen der Analysten liegen.

SCHWEIZ | SMI dank Nestlé auf der Überholspur

Die Waffenruhe im Iran-Krieg steht zunehmend auf der Kippe, die Ölpreise steigen wieder und das Ausbleiben neuer Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran verunsichert die Anleger. «Der Schaden, den dieser Konflikt der Weltwirtschaft zufügt, wird von Tag zu Tag grösser», hiess es im Handel. Bei den Einzelwerten stand Nestlé im Fokus. Die Titel des Schwergewichts kletterten nach Zahlen um 5.9% in die Höhe. Der Lebensmittelriese hatte die Anleger mit über den Erwartungen liegenden Geschäftszahlen zum ersten Quartal positiv überrascht. Laut Analysten verdichten sich die Hinweise, dass der Turnaround unter der neuen Führung greift. Roche (+3.8%) verliehen dem SMI mit einem ebenfalls kräftigen Kursplus zusätzlichen Schub. Der Pharmariese hatte die Markterwartungen mit seinem Erstquartals-Update mehr oder weniger getroffen. «Alles in allem ein guter Start ins Jahr 2026», kommentierte ein Analyst. Branchennachbar Novartis (Aktie +0,6%) legt kommende Woche Zahlen vor.

GLOBAL | Softwareaktien stark unter Druck

Für einen kurzen Schreckmoment an den US-Aktienmärkten sorgte gestern die Nachricht, dass Israel laut seinem Verteidigungsminister für eine Eskalation der Militäroperationen gegen den Iran bereit ist. Man warte dafür auf grünes Licht aus den USA. Konjunkturseitig sind die Einkaufsmanagerindizes für die Industrie und das Dienstleistungsgewerbe in den USA jeweils besser ausgefallen als erwartet. Im Softwaresektor kochten gestern alte Bedenken um die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz wieder hoch, gepaart mit der Befürchtung einer bremsenden Wirkung des Iran-Krieges. Die Titel von ServiceNow prägten das schlechte Branchenbild mit einem Kurseinbruch um fast 18%. Das Unternehmen hatte die Anleger mit seinen Quartalszahlen enttäuscht und wegen des Nahost-Konflikts von Nachfrage-Verzögerungen berichtet. Im Sog von ServiceNow ging es für andere Branchenwerte ebenfalls steil abwärts. Salesforce rutschten um 8.7% und Workday um 9.4% ab.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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