Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : SMI schloss leicht im Minus

Raiffeisen Börse täglich : Belastend wirken heute an den Börsen in Europa die andauernden Attacken von Donald Trump auf den Präsidenten der US-Notenbank.

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DER TAG | Schwacher Start in die Woche

An den Devisenmärkten reagiert der Dollar mit Schwäche auf die Attacken. Auch US-Treasurys werden verkauft. Dennoch kann von Panik keine Rede sein – die Börsen in Asien halten sich vergleichsweise gut und auch in Europa deutet sich kein Abverkauf an.

SCHWEIZ | Leichte Gewinne vor der Osterpause

Nachdem sich das Geschehen im Vergleich zu den vergangenen Tagen merklich beruhigte, erholte sich der Aktienmarkt am Gründonnerstag etwas. Lichtblicke kamen aus Asien. Die USA und Japan haben Fortschritte bei den Zollverhandlungen erzielt. Laut den Worten des zuständigen japanischen Ministers will die US-Regierung binnen 90 Tagen ein Handelsabkommen erzielen. Händler hoffen, dass das Beispiel auch andernorts Schule macht. Keinen Einfluss auf die Aktienkurse hatte dagegen die erwartete Zinssenkung der Europäischen Zentralbank EZB um 0.25 Prozentpunkte. An der Spitze der Gewinner standen Sonova (+1.8%), die aber dennoch als zweitschwächste Titel in der vergangenen Woche aus dem Handel gingen. Dahinter folgten Straumann (+1.5%). Gesucht waren auch die Aktien von ABB (+1.4%), die aber einen Teil ihrer Kursgewinne aus dem frühen Handel wieder abgegeben haben. Der Industriekonzern hat im ersten Quartal 2025 den Umsatz und Auftragseingang gesteigert.

GLOBAL | Trump versus Powell

Die wichtigsten US-Aktienmärkte sind am Montag nach dem verlängerten Osterwochenende deutlich unter Druck geraten. Vor allem die Pläne der amerikanischen Regierung, Notenbankchef Jerome Powell zu entlassen, sorgte für Verunsicherung. Donald Trump hatte sich mehrfach über die Weigerung der Federal Reserve beschwert, die Zinsen zu senken. Die Unabhängigkeit der Zentralbanken von politischen Einflüssen sei wichtig für deren Arbeit, betonte Chicagos Fed-Präsident Austan Goolsbee in einer Reaktion am Sonntag. Ein weiterer Belastungsfaktor waren Warnungen Chinas an andere Länder, sich nicht mit den USA auf Handelsabkommen einzulassen, die Chinas Interessen schaden könnten. Bei den Einzelwerten verloren Tesla 5.8%. Einige Autoexperten fordern, dass Elon Musk seine Arbeit in der Regierung von Donald Trump beendet. Die Papiere von Nvidia rutschten um weitere 4.5% ab. Bereits am Donnerstag hatten die Titel unter der Nachricht gelitten, dass die US-Regierung dem Chiphersteller den Verkauf seiner H20-Chips in China untersagt hat.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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