Raiffeisen Börse täglich : Am Schweizer Aktienmarkt ist der SMI am Freitagnachmittag nach der Vorlage des mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichts auf neue Höchstwerte gestiegen.
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DER TAG | Knapp behaupteter Start erwartet
Die Schweizer Börse dürfte heute mit einem kleinen Minus eröffnen. Mit einem wenig veränderten Wochenstart an den anderen europäischen Aktienmärkten rechnen Händler am Morgen. Der Goldpreis zieht weiter an. Getrieben wird er einerseits von den Spannungen im und um den Iran. Daneben treibt der aktuelle Streit um die US-Notenbank den Preis.
SCHWEIZ | SMI setzte Rekordjagd fort
Am Schweizer Aktienmarkt ist der SMI am Freitagnachmittag nach der Vorlage des mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichts auf neue Höchstwerte gestiegen. Erstmals hat der Leitindex dabei auch die Marke von 13’400 Punkten überschritten. Die deutlichsten Kursgewinne gab es für die Titel des US-Baustoffkonzerns Amrize (+3.1%), die am Nachmittag von den US-Konjunkturdaten zusätzlich beflügelt wurden. Fester schlossen auch technologienahe Werte wie VAT (+2.4%) oder Logitech (+1.3%). Deutliche Kursgewinne gab es zudem für eine Reihe von Zyklikern wie etwa Kühne+Nagel (+1.7%), ABB (+1.6%) oder Sika (+1.5%). Der Bauchemiekonzern wird am Dienstag seine Umsatzzahlen vorlegen. Fester schlossen zudem die Aktien des Schweizer Zementkonzerns Holcim (+1.0%), die Rückenwind von Kurszielerhöhungen durch verschiedene Analystenhäuser erhielten. Bei den Finanzwerten legten Partners Group (+1.9%) klar zu. Die Analysten von Barclays bekräftigten am Freitag ihr «Overweight»-Rating für die Titel des Privatmarktspezialisten. Fester gingen auch die Titel der Grossbank UBS (+0.7%) aus dem Handel. Am Freitag endete die Vernehmlassung zur umstrittenen Eigenkapitalunterlegung der UBS-Auslandstöchter. Mit Abschlägen gingen dagegen Lindt&Sprüngli (-0.7%) aus dem Handel.
GLOBAL | Wall Street mit freundlicher Tendenz
Nach überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten hat sich an der Wall Street am Freitag eine freundliche Tendenz durchgesetzt. Der Stellenaufbau im Dezember blieb mit 50’000 unter der Erwartung einer Zunahme um 73’000 Stellen. Der vorläufig für November gemeldete Zuwachs von 64’000 wurde auf 56’000 revidiert. Insgesamt war die Beschäftigtenzahl der beiden Vormonate um 76’000 niedriger als bisher angenommen. Die Arbeitslosenquote sank im Dezember auf 4.4%, während Ökonomen hier mit 4.5% gerechnet hatten.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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