Raiffeisen Börse täglich : Nach einem schwachen Start hat der Schweizer Aktienmarkt am Mittwoch Gas gegeben und deutlich im Plus geschlossen.
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DER TAG | Knapp behaupteter Start erwartet
Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Verlusten eröffnen. Mit einem vorsichtigen Geschäft an den Börsen Europas rechnen Händler am Donnerstag. Die globalen Zinsen stehen im Vordergrund noch vor der Berichtssaison. Vor der Bekanntgabe des EZB-Zinsentscheids am Mittag und vor allem ihren folgenden Aussagen zu Inflation und Wachstum dürfte an vielen Märkten nicht viel passieren. Dazu gibt auch die Bank of England ihre Zinsentscheidung bekannt.
SCHWEIZ | SMI zeitweise auf Allzeithoch
Nach einem schwachen Start hat der Schweizer Aktienmarkt am Mittwoch Gas gegeben und deutlich im Plus geschlossen. Am späten Nachmittag kletterte der Leitindex SMI gar auf ein neues Allzeithoch und verbesserte damit die erst zwei Wochen alte Bestmarke erneut. An die Spitze katapultierten sich Kühne+Nagel mit einem Kurssprung von 5.0% vor Givaudan (+4.3%) und Straumann (+4.2%). Knapp hinter dem Führungstrio rangierten die defensiven Swisscom mit einem Plus von satten 3.9%, was selten ist. Mit 661.50 Franken rückt die Telekomaktie immer näher an das Allzeithoch von 738.35 Franken aus dem Frühling 2000 heran. Auch die Versicherer Zurich (+3.5%) und Swiss Re (+3.3%) wiesen kräftige Gewinne auf. Zurich hat das Angebot für den britischen Spezialversicherer Beazley angehoben. Analysten bewerten den geplanten Ausbau in diesem Bereich grundsätzlich positiv. Zudem zeigt sich Erleichterung, dass die Preisanpassung nicht so stark war wie befürchtet. Im Kielwasser legten Swiss Life (+2.0%) und HelvetiaBaloise (+0.8%) ebenfalls zu. Die Branche erhielt europaweit Rückenwind vom französischen Rückversicherer Scor, dessen Aussagen zur Erneuerungsrunde im Januar ermutigend aufgenommen wurden.
GLOBAL | Wall Street von KI-Modellen erneut belastet
Sorgen über neue KI-Modelle haben die Wall Street zur Wochenmitte erneut belastet. Bereits am Vortag hatten Befürchtungen über die Tragfähigkeit bestimmter Geschäftsmodelle im Software- und Datenanalysebereich die entsprechenden Werte massiv gedrückt. Der Ausverkauf im Softwaresektor setzte sich am Mittwoch fort, der Index im S&P-500 war mit Abgaben von 1.9% erneut Branchenschlusslicht. Eine neue Analyse-Software des KI-Unternehmens Anthropic wurde als Bedrohung im Bereich Datenanalyse für entsprechende Unternehmen wahrgenommen.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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