Raiffeisen Börse täglich : Mit einer leichten Zwischenerholung in der Schweiz und an den europäischen Börsen rechnen Händler heute Morgen. An eine tragfähige Bodenbildung wird auf den aktuellen Niveaus allerdings nicht geglaubt.
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DER TAG | Positiver Auftakt erwartet
Die Investmentampeln für Europa stünden weiter auf „knallrot“, sagte ein Händler. Etwas Hoffnung für die Börsen könnte es durch einen besseren deutschen Ifo-Geschäftsklimaindex geben. Er wird für Juni mit 92.5 nach 93.0 im Vormonat erwartet.
SCHWEIZ | Stimmung bleibt angespannt
Die Schaukelbörse der vergangenen Tage hat sich fortgesetzt. Nach Aufschlägen am Mittwoch kam es gestern wieder zu Gewinnmitnahmen. Schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA versetzten den Kursen einen Schlag. An den Finanzmärkten wird zunehmend mit der Möglichkeit einer konjunkturellen Talfahrt gerechnet. Noch stärkere Verluste im SMI verhinderten die Pharmagiganten Novartis (-0.4%) und Roche (+0.2%). Novartis hat in den USA für ein Kombinationspräparat zur Krebsbehandlung eine beschleunigte Zulassung von der Arzneimittelbehörde FDA erhalten. Besonders deutlich gaben Credit Suisse (-5.5%) und Swiss Life (-3.6%) nach, aber auch UBS (-2.5%) oder Zurich Insurance (-2.1%) fanden nicht das Gefallen der Anleger.
GLOBAL | „Der Markt preist eine Rezession ein“
Rezessionsängste und der deutsche Gasalarm haben die europäischen Aktienmärkte gestern wieder auf Talfahrt geschickt. „Der Markt preist eine Rezession ein“, so ein Händler. Das drückte zwar auf die konjunkturabhängigen Aktien, aber auch auf die Renditen und Zinsen. Händler verwiesen mit Blick auf die Rezessionsängste auch auf mögliche ShutDowns in der Industrie, falls sich die Gas-Knappheit weiter verschärft. Die Einkaufsmanagerindizes aus Frankreich und Deutschland zeigten bereits eine weitere Wachstumseintrübung an. An den US-Börsen verlief der Handel zwar wechselhaft, was die Nervosität der Anleger widerspiegelte – endete aber im Plus. Allerdings werden die Gewinne in erster Linie als Gegenbewegung gesehen. In der Vorwoche war es zum grössten Rückschlag seit 2020 gekommen.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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