Raiffeisen Börse täglich : Vor dem langen Wochenende zeichnet sich am Aktienmarkt in der Schweiz eine Eröffnung mit leicht positiven Vorzeichen ab.
Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter
DER TAG | Starke Zahlen von Meta und Microsoft
Der erholte Dollar könnte ausgewählte exportorientierte Werte stützen. Gut ist die Stimmung vor allem im Technologiesektor: Nach den starken Zahlen und den kräftigen nachbörslichen Kursgewinnen von Meta und Microsoft dürften die Nasdaq-Indizes ihre Rekordjagd heute fortsetzen.
SCHWEIZ | UBS überraschte mit hohem Gewinn
Im Fokus stand gestern vor allem die Grossbank UBS, deren Titel entgegen dem allgemeinen Markttrend um 1.1% zulegten. Die UBS hatte den Gewinn im zweiten Quartal stärker gesteigert als dies von Marktteilnehmern erwartet wurde. Zudem verläuft die Integration der CS laut eigenen Angaben nach Plan. Steigende Kurse im Finanzsektor gab es auch beim Vermögensverwalter Julius Bär (+0.9%) und dem Broker Partners Group (+1.3%), während die Versicherer Swiss Re (-1.2%), Swiss Life oder Zurich Insurance mit je einem Minus von 0.4% zu den Verlierern zählten. Klar steigende Kurse gab es bei Amrize (+1.3%), während die Papiere des früheren Besitzers des Börsenneulings, Holcim (-0.2%), am Tag vor der Veröffentlichung von Halbjahreszahlen leicht nachgaben. Händler sprachen von erstmaligen Umschichtungen von Holcim hin zu Amrize. Ein Kurssprung erstmals auf über 100 Franken gelang den Papieren von Huber+Suhner (+18%). Der Verbindungstechniker profitierte von lukrativen Aufträgen.
GLOBAL | Die Fed hält den Leitzins konstant
Die US-Notenbank Fed liess – wie von den meisten Marktexperten erwartet – die Leitzinsen unverändert. Nach Angaben der Fed hat sich das Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr abgeschwächt, während die Unsicherheit über die wirtschaftlichen Aussichten nach wie vor gross ist. Auch mit Blick nach vorn sind laut den meisten Experten keine raschen Zinssenkungen zu erwarten. Bleiben die kommenden Arbeitsmarktberichte solide und kommen die Inflationsraten nicht zurück, wird es danach wohl zu keiner Zinssenkung im September kommen. Darauf aber hatten einige US-Anleger gesetzt – nicht zuletzt, weil der US-Präsident auf eine deutliche Lockerung der Geldpolitik drängt. Bislang lässt sich der US-Notenbank-Chef Jerome Powell davon nicht beeindrucken. Angesichts bestehender Inflationsrisiken infolge von Trumps Zollpolitik setzt er auf eine umsichtige Geldpolitik und zögert mit Zinssenkungen. Bemerkenswert war aber seine Aussage, dass die Inflationsfolgen der Zollentscheidungen voraussichtlich nur kurzfristig seien.
Quelle : InvestmentWorld.ch
Newsletter


