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Schwyzer Kantonalbank : Gold und Schweizer Immobilien bleiben eine sichere Bank

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Schwyzer Kantonalbank : Inmitten zunehmender geopolitischer Unsicherheiten, neuer Handelsbarrieren und sichtbarer Anzeichen einer globalen Stagflation bestätigen Gold und der Schweizer Immobilienmarkt einmal mehr ihre Funktion als essenzielle Stabilitätsanker.

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Thomas Rühl, CIO und Leiter Research der Schwyzer Kantonalbank


Die aktuelle wirtschaftspolitische Lage – von dem elften US-Shutdown mit erheblichen Auswirkungen auf die amerikanischen Bundesangestellten bis hin zu den verschärften Zollmassnahmen auf Schweizer Exportprodukte – verstärkt die Nachfrage nach Sachwertanlagen und stellt zentrale Weichen für die Vermögensallokation.

Gold: Schutz gegen strukturelle Risiken

Die jüngsten Entwicklungen auf den Kapitalmärkten zeigen einen anhaltenden Höhenflug des Goldpreises mit einem Kilo-Preis über CHF 100’000 – ein Anstieg um mehr als 30% seit Jahresbeginn. Dieser Trend wird primär von reduzierten Zinserwartungen, substantiellen Zentralbankkäufen sowie einer neuen Welle globaler Unsicherheit getragen. Zentralbanken intensivieren die Gold-Reserven zur Dollardiversifikation, während Investoren angesichts der bedrohlichen Staatsverschuldung und des Wiederaufflammens der Inflation gezielt auf Werterhalt setzen. Durch den überproportionalen Kurssprung halten verschiedene Investoren nun mehr Gold als in ihrem Modellportfolio angezeigt wäre. Um allfällige Klumpenrisiken zu vermeiden, können Teilgewinne realisiert werden. Kurzfristig sind Preisschwankungen möglich, mittel- bis langfristig bleibt Gold jedoch der bevorzugte Inflationsschutz.

Schweizer Immobilien: Robustheit durch Nachfrage und Kapitalstruktur

Schweizer Immobilien behalten, trotz kurzzeitiger Volatilitäten bei den Fonds, ihre Attraktivität als Anlageklasse. Die Kurse bleiben stabil, während die strukturelle Nachfrage – ausgelöst durch Zuwanderung, anhaltende Wohnungsknappheit und Mietpreisdynamik – weiterhin die Preisentwicklung befeuert. Eine aktuelle KPMG-Umfrage bestätigt: Für die kommenden 12 Monate erwarten Investoren weitere Preisanstiege, sowohl in urbanen wie peripheren Lagen. Die gesunkenen Zinssätze verbessern die Finanzierbarkeit, und der rasant gestiegene Kapitalbedarf der grössten Fonds zeigt, dass die Marktdynamik intakt ist. Im Jahresvergleich erhöhten sich die Preise für Wohneigentum um knapp 5%, eine Entwicklung, die an die Überzeichnung vergangener Boomphasen erinnert

Positionierung und Ausblick

Immobilienfonds behalten, dank ihrer stabilen Renditeaussichten und der Zinsentwicklung, Attraktivitätsvorteile gegenüber Anleihen. Alternative Anlagen und Rohstoffe, insbesondere Gold, bleiben relevant – flankiert von der Prognose weiterer Zinssenkungen sowohl durch die EZB als auch durch die SNB. Im Rohstoffsektor wirkt die erhöhte Fördermenge der OPEC mittelfristig belastend auf die Rohölpreise, Gold profitiert dagegen von einer Vielzahl struktureller Treiber – Zinssenkungen, Geopolitik und Staatsverschuldung.

Quelle: InvestmentWorld


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